Queensland – von der Sunshine Coast nach Magnetic Island

Dieser Bericht führt uns an die australische Sunshine Coast, in das Hinterland mit den Glashouse Mountains und in die Regenwälder, zu einem der schönsten Strände weltweit, dem Whitehaven Beach, zum Outer Great Barrier Reef und auf Magnetic Island.

Anreise

1. Tag: Heute packen meine Frau und ich die Koffer. Wir nehmen den Direktflug mit der Lufthansa LH 790 um 21:40 Uhr von München nach Singapur.

2. Tag: Nach gut zwölf Stunden landen wir pünktlich um 15:45 Uhr Ortszeit. Wir gönnen uns einen guten Tag Pause in Singapur, bevor wir wieder zum internationalen Flughafen Changi aufbrechen. Der Etihad Flug EY 470 steht zum Einsteigen bereit. Die Maschine aus Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten bringt uns in gut sieben Stunden nach Brisbane an die Ostküste des fünften Kontinents.

3. Tag: Die Maschine erreicht Brisbane um 09:10 Uhr. Die Passkontrolle funktioniert durch das ETA-System sehr gut und schnell, aber die Zollkontrolle ist penibel. Spürhunde stehen bereit, nicht nur Drogen sondern auch viele frische Lebensmittel, Nüsse etc. dürfen nicht ins Land eingeführt werden.

Wir beginnen unsere Australien-Reise aus einem ganz bestimmten Grund an der Sunshine Coast: Seit fast vierzig Jahren pflege ich eine Brieffreundschaft mit ihm und jetzt möchte ich meinen australischen Freund endlich persönlich kennenlernen! Am Ausgang wartet er mit seiner Frau schon auf uns. Er hat uns zu sich eingeladen und wir alle freuen uns auf die gemeinsame, vor uns liegende Zeit. Wir fahren mit seinem Wagen etwa eine Stunde auf dem „Bruce-Highway“ in Richtung Norden. Unsere Gastgeber wohnen in einem schicken Haus auf den Hügeln über dem Küstenstädtchen Mooloolaba an der Sunshine-Coast. Wir richten uns im Gästezimmer gemütlich ein und werden alsbald zum Mittagessen gebeten. Es gibt viel zu bereden!

Sunshine Coast – Mooloolaba und Marochydore

4. Tag: Unser Freund bringt uns heute bei strahlendem Sonnenschein an den Maroochy River. Das Angelzeug wird aus dem Kofferraum geräumt, Würmer liegen als Köder bereit und so versuchen wir unser Glück. Eine große Ausbeute ist uns nicht vergönnt, nur ein paar kleine Fische gehen uns an die Angel. Anschließend besuchen wir die „Sunshine Plaza“, das größte Einkaufszentrum an der Sunshine Coast, kaufen dort ein paar Dinge fürs Mittagessen und besorgen uns australische SIM-Karten für unsere Handys.

Am Nachmittag fahren wir alle hinunter zur Küste bei Alexandra Headlands. Nördlich sehen wir schon Mooloolaba liegen. Hier wollen wir das Meeresaquarium „UnderWater World“ besuchen. Acht Themenbereiche können besucht werden mit dem Schwerpunkt auf Otter, Haie, Manta- und Stachelrochen.

Ein 80 Meter langer Plexiglastunnel führt durch das Aquarium. Es gibt auch die Möglichkeit mit Seehunden und Ottern zu schwimmen oder mit Haien zu tauchen. Den Nachmittag lassen wir im Yachthafen ausklingen. Im Komplex „The Wharf“ gibt es ein Fish & Chips-Restaurant mit hervorragendem, frischem Fisch und knusprigen French Fries.

Hinterland – Farmers´s Market, Regenwälder und Glasshouse Mountains

5. Tag: Heute ist großer „Farmer`s Market“ in Eumundi. Mehr als 500 Marktstände bieten die Produkte der Region an, Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Milchprodukte, Kitsch und Kunsthandwerk. Ein Teil der Stände befindet sich im Gebäude der „Old Butter Factory“.

Auf der Freiluft-Bühne vor der Halle musiziert Matt James mit seinen Didgeridoos. Wir kehren auf eine Brotzeit und ein Draft Beer in der „Boutique Brewery“ auf dem Gelände ein.

In der Küche und auf der großen Terrasse mit dem schönen Blick auf die Küste bereiten wir anschließend die große „Welcome Party“, die eigens für uns arrangiert wird, vor. Es sind einige Freunde der Familie eingeladen.

6. Tag: Es geht ins Hinterland zu den Bergen der Blackall Range. Nach Durchquerung der kleinen Ortschaft Montville mit seinen hübschen Cottages und anderen Holzhäusern an der Hauptstraße erreichen wir den „Mary Cairncross Park“, ein Stück geschützter, subtropischer Regenwald.

Auf einem Rundweg von gut zwei Kilometern bewundern wir große Farne, Würgefeigen, Palmen und Zedern am Wegesrand. Vom Café aus haben wir dann noch eine wunderbare Aussicht Richtung Süden auf die Glasshouse Mountains. Die zerklüfteten Berge in der grünen Landschaft sind vulkanischen Ursprungs.

Sunshine Coast – Dünen, weite Strände und das mondäne Noosa mit seinem Nationalpark

7. Tag: Heute fahren wir allein los. Unsere Freunde sind beschäftigt, stellen uns aber einen Wagen zur Verfügung. Es geht nordwärts an der Küste des Korallenmeers entlang.

Unser erster Stopp ist Marcoola Beach, ein langer, feinsandiger Strand mit hohen Dünen. Bei Arkwright Point schiebt sich eine kleine, felsige Landzunge ins Meer.

Eine Schulklasse macht einen Ausflug und nutzt den bequemen Weg hinunter zum Strand. Am Coolum Beach setzt sich die Dünenlandschaft fort. Bei Sunshine Beach machen wir auf einem kleinen, verkehrsberuhigten Platz eine Mittagspause bei Costa Espresso. Wir sitzen im Freien unter einem Sonnenschirm und genießen einen Salat und ein kühles Getränk.

Bei Noosa Heads stellen wir unser Auto auf dem Parkplatz am Eingang zum Nationalpark ab. Der Noosa Nationalpark erstreckt sich über eine Halbinsel. Wir nehmen den Küstenwanderweg und kommen schon bald zum bezaubernden, kleinen „Tea Tree Beach“.

An der felsigen Granite Bay gibt es einen „Surf Access“, einen Treppenweg für Surfer hinunter zum Meer. „Hells Gate“ ist ein tiefer Meereseinschnitt in das felsige Kap. An der Alexandria Bay kehren wir um. Es ist eine sehr empfehlenswerte Wanderung von knapp zwei Stunden.

Die Hasting Street ist die Bummelmeile von Noosa Beach mit Straßencafés, Nobelrestaurants und dem Einkaufszentrum „Bay Village“. Auf dem Noosa River liegen zahlreiche Haus- und Motorboote.

An seinem Ufer erstreckt sich Noosaville. Das Wahrzeichen des Ferienortes ist ein am Flussufer aufgestellter riesiger Pelikan.

Big Pineapple, eine Macadamia Plantage und die Ginger Factory

8. Tag: Heute ist unser letzter Tag an der Sunshine Coast. Am „Bruce Highway“ im Hinterland bei Woombye steht die 16 Meter hohe Ananas „Big Pineapple“.

Sie macht Werbung für die 175 Hektar großen „Sunshine Plantations“. Wir fahren mit einem Plantagenzug durch die Pflanzungen. Angeschlossen ist eine Macadamia Plantage, durch das einen das „Macadamia Mobil“ fährt.

Ein weiteres Standbein der hiesigen Landwirtschaft ist der Anbau von Ingwer. In der „Ginger Factory“ in Yandina erfahren wir mehr über diese Pflanze. Am Nachmittag holen wir am kleinen Regionalflughafen von Maroochydore unseren Mietwagen von Avis für die nächsten Tage ab – wir bekommen einen weißen Toyota Corolla.

Rainbow Beach, der Great Sandy Nationalpark und ein Buschfeuer

9. Tag / 787 km: Heute beginnt unsere Fahrt auf dem „Bruce Highway“, der zunächst in großem Abstand parallel zur Küste nach Norden läuft. Gympie ist ein malerisch auf mehreren Hügeln oberhalb des Mary Rivers gelegene Städtchen. Innerhalb von 60 Jahren wurden hier elf Tonnen Gold geschürft. Hier zweigen wir zur Küste ab und erreichen am späten Vormittag den „Great Sandy Nationalpark“.

Der feine Sand des „Rainbow Beachs“ (Titelfoto), ein schöner Bade- und Surfstrand, variiert in 40 verschiedenen Farben. Ein idealer Platz, denn hier gibt es weder Quallen noch gefährliche Strömungen!

Es geht nach einem Strandspaziergang mit unserem Toyota weiter zum Inskip Point, wo die kleine Fähre auf die mit 120 Kilometer Länge größte Sandinsel der Welt ablegt, nach Fraser Island. Fraser Island steht unter dem Schutz des UNESCO Weltnaturerbes.

Auf der Weiterfahrt nach Maryborough werden wir in einem Waldgebiet durch ein vor uns wütendes Buschfeuer gestoppt. An ein Weiterkommen ist hier in den nächsten Stunden nicht zu denken. Nebenstraßen zum Ausweichen gibt es auch nicht. So entscheiden wir uns zur Umkehr und Rückfahrt nach Gympie, ein Umweg von mehr als 100 Kilometern. Später als gedacht erreichen wir Maryborough, den ehemaligen Wollhafen am Unterlauf des Mary River. Heute liegen nur noch ein paar Segelschiffe am Pier.

Am späten Nachmittag erreichen wir Childers. Erste Siedler betrieben ab 1850 hier Viehzucht, 1887 wurde die Isis Railway Line eröffnet. Die Schmalspurbahn zur Hauptstrecke nach Brisbane ermöglichte den Aufbau einer Zuckerindustie verbunden mit dem Anbau von Zuckerrohr.

Das Städtchen erblühte. Heute gibt es hier noch 27 denkmalgeschützte Objekte, wie das Postamt von 1890 oder das Federal Hotel aus dem Jahr 1907. Wir kehren in einem Schnellrestaurant ein, um Zeit zu sparen. Es sind noch fast 400 Kilometer bis zu unserem Etappenziel in Rockhampton. Trotzdem müssen wir vorsichtig fahren, es liegen schon Kadaver von überfahrenen Kängeruhs an den Straßenrändern.

Wir erreichen schließlich Gladstone mit der weltgrößten Aluminiumfabrik und einem großen Industriehafen, dem fünftgrößten Hafen  Australiens. Hier findet hauptsächlich Kohleumschlag statt. Das Bowenbecken erstreckt sich in 700 km Länge von Nord nach Süd zwischen der Küste und den Central Highlands und ist das Gebiet mit den größte Steinkohleflöz der Welt und den reichsten Erdgasvorkommen Australiens. Auch werden Saphire geschürft. Wir fahren durch ausgedehnte Eukalyptuswälder.

Nach langer Fahrt ein schäbiges Motel in Rockhampton

Endlich erreichen wir Rockhampton. Die Rezeption des „Comfort Inn“ ist um 21:30 Uhr schon geschlossen. Nach Betätigung der Nachtglocke und langem Warten erscheint jemand und händigt uns einen Zimmerschlüssel aus. Eine Begleitung bis zum Zimmer erfolgt nicht. Als wir es betreten machen wir gleich einen Schritt rückwärts – das Zimmer ist noch in dem Zustand, in dem es die Vormieter verlassen hatten – alles unaufgeräumt und schmutzig. Erneutes betätigen der Nachtglocke! Das nächste Zimmer ist zwar aufgeräumt, aber sämtliche Einrichtung und der Teppichboden stammen aus den 70er Jahren. Einfach schmuddelig. Das einzig gute war die Lage des Zimmers im Innenhof, es gibt auch Zimmer zum „Bruce Highway“ hinaus, der vielbefahrenen Nord-/Süd-Achse.

Schöner wohnen in Airlie Beach

10. Tag / 498 km: Zum Frühstück suchen wir uns ein gemütliches Café, dann verlassen wir die Viehzüchterstadt mit zwei großen Fleischfabriken. Nach gut 300 Kilometern erreichen wir das hübsche Provinzstädtchen Mackay mit einer großen Zuckerproduktion. In Proserpine kehren wir im Red Rooster Restaurant ein. Jetzt darf es für uns ein „Family Roast“ sein mit verschiedenem fritiertem Gemüse, Erbsen, Sauce und natürlich einem ganzen Grillhendl.

Nach der Mittagspause biegen wir an der nächsten Gabelung rechts ab auf die Straße nach Airlie Beach, dem quirligen Ausgangspunkt zu den vorgelagerten Whitsunday Islands. Wir haben für drei Nächte ein Apartment im Hotel „Grand Mercure Azure Sea“ gebucht.

Was für ein Unterschied zu unserer Unterkunft gestern! Zwei Schlafzimmer, Badezimmer mit Waschmaschine, ein riesiger Wohnraum mit Küche – alles topmodern und geschmackvoll eingerichtet. Die Küche mit neuesten Miele-Geräten in der Ausführung „Edelstahl gebürstet“ ausgestattet.

Dazu ein großer Balkon mit einen fantastischen Blick aufs Korallenmeer! Ein Stockwerk unter unseren Gemächern befindet sich der Pool, darunter die Tiefgarage mit einem Lift in die oberen Etagen.

Am Outer Great Barrier Reef – ein Ausflug zur Reefworld-Plattform

11. Tag: Wir haben heute einen Tagesausflug mit einem großen Katamaran-Schiff vom nahen Shute Harbour gebucht. Das PS-starke Gefährt fährt zunächst durch die Whitsunday Passage, die erstmals von James Cook am 3. Juni 1770 an Pfingsten (Whitsunday) mit seinem Segelschiff „Endevour“ befahren wurde.

Nach einem kurzen Stopp an der Pier von Hamilton Island fahren wir weiter durch die Hook-Passage hinaus zum Hardy Reef, das zum Outer Great Barrier Reef gehört. Das Great Barrier Reef ist 2.300 Kilometer lang und besteht aus 2.900 einzelnen Riffen.

Wir machen an der Plattform „Reefworld“ fest. Von hier legen Glasbodenboote für Fahrten entlang des Riffs ab, es gibt ein Beobachtungsdeck, eine Unterwasser-Besichtigungskammer, es gibt Schnorcheltouren, Tauchgänge und Hubschrauberflüge.

Mittags wird ein Lunch-Buffet aufgebaut, es gibt Getränke und nachmittags den „Five o´clock Tea“. Wir sind von den Farben des Meeres begeistert und sehen bei der U-Boot-Tour und in der Besichtigungskammer einige der 1.500 Fischarten, die am Riff vorkommen.

Das Great Barrier Riff gehört natürlich auch zum UNESCO Weltnaturerbe.

Der Traumstrand Whitehaven Beach und Hamilton Island

12. Tag: Wir sind erneut mit „Fantasea“ auf einen Tagesausflug ab Shute Harbour. Heute ist es ist die „2-Island-Tour“ mit Abfahrt um 08:30 Uhr.

Nach einem kurzem Stopp am Anleger von Daydream Island gehen wir zunächst in Hamilton Island von Bord. Die größte Insel der Gruppe verfügt über einige Hotels und Apartment-Anlagen. Die Insel ist autofrei, am Anleger stehen Golfcarts bereit. Wir beobachten eine Hochzeit, das Brautpaar gibt sich am von Palmen gesäumten Strand das „Ja-Wort“.

Nachmittags geht es mit den Katamaran-Schiff weiter zu einem der zehn schönsten Stränden weltweit, dem Whitehaven Beach.

Er liegt auf Whitsunday Island, ist sieben Kilometer lang, besteht zu 98 % aus Quarz und ist daher schneeweiß. Wir genießen das klare, warme Wasser, den feinen Sand und die schöne Aussicht auf die hügeligen Inseln des Archipels. Auf der Rückfahrt in den Sonnenuntergang wird erneut ein „Five o’clock Tea“ gereicht.

Townsville – ein rosafarbener Monolith mit Aussicht und die besten Calamari der Welt

13. Tag / 297 km: Mit den Auto fahren wir zurück nach Proserpine zum Bruce Highway. Nach einer guten Stunde Fahrt taucht rechts wieder eine überdimensionale Frucht am Straßenrand auf, eine zehn Meter hohe Mango. Das Landstädtchen Bowen ist für den Anbau von Tomaten, Paprika, Kürbisse und Mangos bekannt.

Nach weiteren zwei Stunden stehen wir auf dem Castle Hill, 286 Meter oberhalb von Townsville. Der Monolith aus rosafarbigem Granit dominiert die Küstenlinie und ermöglicht einen wunderbaren Blick auf die vorgelagerte Magnet-Insel und auf das Zentrum und den Hafen von Townsville. Die knapp 200.000 Einwohner zählende Stadt dient als Umschlagplatz insbesondere für Nickelerz aus der Greenvale-Region und für Zink-, Kupfer-, Blei- und Silber-Erz aus Mount Isa. Westlich der Stadt gibt es ausgedehnte Rinderfarmen und an den Küsten Zuckerrohranbau und Bananenplantagen.

„The Strand“ unterhalb des Castle Hills ist ein gut zwei Kilometer langer Parkstreifen mit Felsenpool, Springbrunnen, Parkbänken am Meer unter Palmen und der Meerespromenade mit Blick auf Magnetic Island. Auf der Terrasse von „Jamaica Joes“ machen wir Mittagspause. Die Calamari schmecken fantastisch, wohl die besten die ich je gegessen habe. Nach dem Essen geben wir den Mietwagen am Flughafen ab. Wir sind 1.652 Kilometer gefahren, die Entfernungen in Australien sind wirklich sehr groß!

Magnetic Island – der Lachende Hans, Wallabies und ein Koala im Eukalyptusbaum

Jetzt geht es zum Hafen, wo das Fährschiff der „Sunferries“ zur Abfahrt um 16:25 Uhr nach Nelly Bay auf Magnetic Island bereit steht. Magnetic Island erhielt 1770 seinen Namen von Kapitän James Cook, als der Kompass seines Schiffes „Endeavour“ nahe der Insel verrückt spielte.

Wir wohnen für zwei Nächte im Hotel „All Seasons Magnetic Island“. Unser einfacher Bungalow liegt direkt an der Grenze zum Nationalpark, am Hinterausgang beginnt der Eukalyptuswald. Der Kookaburra im nächstgelegenen Baum macht einen ordentlichen Lärm, er wird auf deutsch „Lachender Hans“ genannt und gehört zur Gattung der Eisvögel. Eine Ameisenstraße führt durch unsere Küche.

Im Zentrum der Hotelanlage, in der schöne, duftende Frangipangi-Bäume blühen, befindet sich das Restaurant mit einer großen Terrasse und davor der längliche Swimmingpool. Wir reservieren zwei Plätze auf der Terrasse für das Abendessen, es gibt ein australisches BBQ.

Der „Magnetic Island National Park“ erstreckt sich über mehr als die Hälfte der Inselfläche, besteht aus Trocken- und Regenwälder, vor den malerischen Sandbuchten befinden sich kleine Korallenriffe, es gibt auch ein Wattgebiet und er bietet insgesamt 24 Kilometer Spazier- und Wanderwege. Im Zentrum des Parks befindet sich Mount Cook, mit 497 Meter Höhe der höchste Punkt der Insel. Magnetic Island dient einheimischen australischen Vögeln und Wildtieren als Zufluchtsort. In den Sommermonaten nisten Meeresschildkröten an den Stränden. Der Nationalpark gehört ebenfalls zum UNESCO Weltnaturerbe Great Barrier Reef.

14. Tag: Um die Mittagszeit beginnt unsere vorgebuchte Jeeptour von „Tropicana-Tours“. Ein gelber Jeep mit verlängertem Radstand fährt vor. Unser Guide Malcolm ist ein wahrer Paradiesvogel, aber auch ein sehr kundiger Führer. So stoppen wir an verschiedenen Buchten im Nordosten der Insel. Die letzten Meter vom Parkplatz zum Korallenmeer führen uns Teilnehmer zu Fuss durchs Gelände. Der Sandstrand von Florence Bay ist von Granitfelsen eingefasst, in der Arthur-Bay schlagen die Wellen ans Ufer und in der Radical Bay machen wir Brotzeit und schaukeln leicht in den zwischen den Bäumen aufgehängten Hängematten im Wind und blicken aufs Meer.

Anschließend machen wir mit Wallabies, der kleinsten Kängeruhart Bekanntschaft. Ein Junges lugt aus dem Beutel der Mutter. Im Trockenwald geht es auf „Koala-Jagd“. Malcom macht einen Koala ausfindig. Er sitzt in einer Astgabel und beäugt uns neugierig – wir sind begeistert!

In einem kleinen Vogelpark gibt es eine Population von Lorikeets, kleine bunte Papageien, die sich hauptsächlich vom Nektar von Blüten ernähren. Sie zeigen keine Scheu und landen auf unseren ausgestreckten Armen.

Malcolm fährt zu einem Alkoholladen mit „Drive-in-Schalter“. Wir kaufen einige eisgekühlte Getränke für unsere „Sunset Party“ und schlagen uns auf einem unbefestigten Weg mit dem Allrad-Jeep bis zum zehn Kilometer entfernten West Point durch.

Brachvögel huschen über den Strand. Pünktlich zum Sonnenuntergang ist ein kleines kaltes Buffet auf einem Klapptisch aufgebaut und die Getränke bereitgestellt. Was für eine schöne, entspannte Tour!

Auf nach Sydney !

15. Tag: Wir nehmen die Fähre um 08:30 Uhr zurück zum Festland und vom Hafen von Townsville ein Taxi zum Flughafen.

Wir haben mit „Virgin Blue“ einen Flug nach Sydney gebucht. DJ 1520 startet um 11:25 Uhr und wird Sydney um 15 Uhr erreichen.

Service Sunshine Coast:
Mooloolaba UnderWater World Eintritt 20 €
Mietwagen ab Maroochydore/bis Townsville Mittelklasse (Hyundai i 30) von Budget über DERTOUR 5 Tage ab 252 € inkl. Vollkaskoversicherung ohne SB

Service Hinterland:
Eumundi Market mittwochs 8-13 Uhr und samstags 7-14 Uhr
Mary Cairncross Park 7 – 18 Uhr Eintritt frei, Spende erwünscht
Big Pineapple Eintritt frei
Ginger Factory Tour ab 7 €

Service Rockhampton:
Albert Court Motel (ehem. Comfort Inn) DZ ab 108 €

Service Whitsundays & Coast:
Azure Sea Apartments ab 130 €
Ausflug zur Reefworld mit Cruise Whitsundays ab 163 €
Ausflug 2-Island-Tour mit Cruise Whitsundays ab 117 €

Service Magnetic Island:
Fähre ab/bis Townsville H+R 21 €
Amaroo on Mandalay (ehem. All Seasons Resort) DZ ab 75 €
Jeep-Tour buchbar über Ihre Unterkunft – Preis auf Anfrage

Diese Reise fand im Oktober 2009 statt. Ich reiste mit meiner Frau. Tarifstand Februar 2019.

Meine Bewertungen auf Tripadvisor:

Hampton Villa Motel Rockhampton

Azure Sea Apartments Airlie Beach

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