SV Starflyer – mit dem Großsegelschiff in Fernost

Eine Reise mit der SV Starflyer auf der Andamanensee vor den Küsten von Thailand und Malaysia ist ein gelebter Traum. Kommen Sie mit auf unbewohnte Inseln, umgeben von kristallklarem Wasser, nach Langkawi und Ko Phi Phi und in die märchenhafte Welt der Kalksteinfelsen, Grotten und Tropfsteinhöhlen von Phang Nga.

Diesen Beitrag gibt es hier auch zum Hören (MP3):

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute

Das Großsegelschiff SV Starflyer

ist ein Viermast-Segelschiff mit Rah- und Quersegel und 3.400 m² Segelfläche. Es wurde 1991 neu gebaut nach Vorbild und in der Tradition der Teaclipper des 19. Jahrhunderts.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Phang Nga

Die SV Starflyer ist 115 Meter lang, 15 Meter breit, der Hauptmast 63 Meter hoch und der Tiefgang beträgt 5,60 Meter. Auf vier Decks gibt es 84 Passagierkabinen für maximal 170 Gäste.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Schiffspool

Anreise und Einschiffung.

Ich bin Mitglied einer 12-köpfigen Reisegruppe, 8 Kolleginnen und Kollegen aus der Reisebranche und drei Begleitpersonen vom Veranstalter Sea Travel, von Air France und von der Europäischen Reiseversicherung und ich.

Die Anreise nach Thailand erfolgt mit Air France in der Business Class bis Bangkok und weiter mit Bangkok Airways auf die Insel Phuket an Thailands Westküste.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Patong Bay

2. Tag: Nach der Landung auf Thailands größter Insel um 18:45 Uhr Ortszeit gibt es einen Bustransfer vom Flughafen zur 40 Kilometer entfernten Patong Bay. In der Bucht liegt unser Großsegelschiff auf Reede. Mit einem orangefarbenen Tenderboot werden wir durch die Dunkelheit zur SV Starflyer gebracht.

SV Starflyer - Kabine 108

Für mich ist die Kabine 108 auf dem Commodoredeck vorbereitet. Sie ist wie die meisten Kabinen an Bord nur ca. 11 m² groß und recht einfach eingerichtet. Aber auf dieser Reise in tropischen Gefilden verbringt man die meiste Zeit sowieso viel lieber an Deck, auf den Inseln, am Strand oder im Wasser.

Viel Zeit für eine Pause bleibt nicht, es steht das „Welcome-Dinner“ mit Thai-Musik auf dem Programm. Es findet im holzvertäfelten, klassisch gestalteten Speisesaal statt. Hier gibt es in einer Ecke auch eine Pianobar mit dem entsprechenden Musikinstrument.

SV Starflyer - Speisesaal

Die Inseln der Seenomaden – Ko Surin.

Um 22 Uhr werden die Anker gelichtet und die Segel gehisst. Wir sind in dieser Woche auf der Nordroute unterwegs und so geht es zunächst nordwärts ins burmesich-thailändische Grenzgebiet.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - vor Ko Surin

3. Tag: Nach dem Frühstücksbuffet steht um 10 Uhr die obligatorische Seenotrettungsübung an, gefolgt von der Vorstellung der Offiziere und einem Teil der Besatzung. Gegen 12 Uhr erreichen wir das Gebiet der fünf Surin-Inseln, die 60 Kilometer vor der Küste in der Andamanensee liegen. Wir ankern in dem Kanal zwischen den beiden größten Inseln der Surin-Gruppe.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - vor Ko Surin

Auf der Südinsel leben 240 Seenomaden vom Volk der Moken, die mit uns möglichst keinen Kontakt haben sollen. Wir können lediglich einen Blick auf ihr Pfahldorf am Ufer werfen. Sie leben seit Jahrhunderten vom Fischfang, dabei tauchen sie von einfachen Booten aus mit Speeren nach ihrer Beute.

Dorf der Moken auf Ko Surin (Südinsel)
Dorf der Moken auf Ko Surin (Südinsel)

Über Generationen haben sie dabei eine hervorragende Sehfähigkeit unter Wasser entwickelt. In der Monsunzeit bleibt dieser Stamm der Pula-Moken auf Surin sesshaft, danach pflegen sie auch Kontakt mit den Tamub-Moken auf den zu Myanmar (Burma) gehörigen Insel im Norden.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - vor Ko Surin

Am Nachmittag, nach einem „Karibischen Buffet“, wird ein Pendelverkehr mit Tenderbooten zur Rangerstation auf der Nordinsel eingerichtet. Die Station ist das Zentrum des Surin-Nationalparks, der 1981 gegründet wurde und ein Seegebiet von 140 km² umfasst. Einen Landesteg gibt es nicht, das heißt es gibt am Strand eine „wet landing“, wo wir vom Tenderboot über eine kurze Außentreppe ins knietiefe Wasser steigen.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Wet Landing auf Ko Surin (Nordinsel)

Der Strand ist feinsandig und das Wasser glasklar. Man kann am größten Korallenriff Thailands schnorcheln oder einen Tauchausflug unternehmen und dann mit etwas Glück Schildkröten, Walhaie und Teufelsrochen erleben.

Ko Surin (Nordinsel)

Um 18 Uhr stechen wir wieder in See. Vor dem Abendessen gibt es einen interessanten Vortrag von Peter Kissner in der Bibliothek über unser Segelgebiet, während das Schiff südwärts strebt.

Similan Inseln (Ko Paed)

Die Similan-Inseln mit ihren malerischen Granitfelsen und zahlreichen Tauchgründen.

4. Tag: Am Vormittag erreichen wir die unbewohnten neun Inseln mit ihren 25 Tauchplätzen. Auch dieses Gebiet ist seit 30 Jahren als Nationalpark ausgewiesen. Wir ankern vor der Insel Nr. 8 (Ko Paed) mit einer Größe von knapp vier Quadratkilometern.

Similan Inseln - (Ko Paed)
Höchste Erhebung auf den Similan-Inseln: Die Felsformation „das Segel“.

Sie bietet mit ihren Granitfelsen einen Anblick wie die schönsten Strände der Seychellen, dazu kommt das kristallklare Wasser mit mindestens 20 Metern Sicht. Diesmal müssen wir zwei Mal umsteigen, zuerst wie so oft mit dem Fallreep von der SV Starflyer ins Tenderboot und kurz vorm weißen Strand speziell hier nochmal ins Schlauchboot zur „wet landing“.

Auf den Similan Inseln

Einige Sonnensegel werden fürsorglich vom Sportteam am Strand aufgestellt, so dass wir im Schatten liegen und die herrliche Landschaft genießen können.

Die indische Tenderbootmannschaft bringt uns später wieder zuverlässig auf die SV Starflyer. Wir fühlen uns mittlerweile an Deck so richtig heimisch und wissen inzwischen, dass 70 Frauen und Männer aus 22 Nationen die Schiffsmannschaft bilden, dass die Inder oft Matrosen und Maschinisten sind, die Barkeeper von den Philippinen kommen und die Kabinenbetreuung und die Kellner aus Indonesien stammen.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Mannschaft März 2004

Unser Kapitän Yuri Koschenko war 22 Jahre Kapitän der Gorch Fock I., als sie unter dem Schiffsnamen „Towarischtsch“ bis 1993 in Diensten der Sowjetunion und der Ukraine fuhr.

Kapitän Yuri Koschenko - SV Starflyer 2004

Der Hoteldirektor ist Italiener, das  Sportteam stammt aus Schweden, Chile und Deutschland und der Pianist und Alleinunterhalter ist Ungar.

Nach dem Abendessen zieht es unsere Gruppe zunächst zu Ramon an die Tropical Bar, bevor wir die laue Nacht an Deck unter den weißen Segeln und dem klaren Sternenhimmel genießen. Die Lichtpunkte am Horizont stammen von zahlreichen Fischerbooten.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute -

Mastklettern, Seemannsknoten lernen und gemeinsam Segel setzen.

5. Tag: Am Vormittag besteht die Möglichkeit auf den Mast zu klettern. Das kommt für mich nicht in Frage, eher schon das Binden von Seemannsknoten.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Italienisches Buffet an Deck

Während mittags an Deck ein italienisches Buffet angerichtet wird, erreichen wir die kleine Insel Rok Nok, ein Teil des Lanta-Nationalparks mit insgesamt 15 Inseln. Wieder gibt es einen Shuttle zum Strand.

Ko Rok Nok

Heute ist es recht heiß und es herrscht zunächst auch nur ein mäßiger Wind, so dass uns die leichte Abkühlung im Meer sehr willkommen ist.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Segel setzen

Peter Kissner - SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - 2004

Zurück an Bord hat der Wind leicht aufgefrischt und es heißt Segel setzen zur Melodie von Vangelis „Conquest of paradise“. Die Passagiere dürfen dabei gerne helfen.

Kreuzfahrtdirektor Peter Kissner aus Oberstdorf bietet uns wie jeden Tag in der Bibliothek einen interessanten Vortrag über die Seefahrt; das heutige Thema lautet: „Entdeckungsreisen im Gebiet des Indischen Ozeans“.

Der südlichste Punkt unserer Route: Die malaiische Insel Langkawi.

6. Tag: Wir legen schon um 8 Uhr früh am Kai im Hafen von Kuah im Süden der Insel an. Beamte der Zoll- und Grenzkontrolle kommen an Bord und kontrollieren unsere Pässe. Ein sehr schöner, großer Einreisestempel prangt jetzt auf Seite 28 meines Passes.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - vor Langkawi

Langkawi hat die Größe von Jersey und wird von 98 kleineren Inseln umgeben. Der offizielle Landausflug dauert ganze 8 Stunden und kostet 78 €. Das ist mir zu lang für so eine kleine Insel. So organisiere ich zwei Kleinbusse für mich und einige meiner Kolleginnen und Kollegen. Wir einigen uns mit den Fahrern auf eine Dauer von 4 Stunden und einen Preis von umgerechnet 12 € pro Person inkl. Wasser und einem Mittagessen.

Temurun Wasserfall auf Langkawi

Erster Programmpunkt ist die Besichtigung des Temurun Wasserfalls im Nordosten der Insel. Jetzt in der Trockenzeit fließt nur wenig Wasser über den 200 Meter hohen Hang, schön ist aber der tropische Bewuchs entlang des Aussichtspfads. Es geht weiter entlang der Nordküste. An einer Tankstelle kaufen die Fahrer kühles Mineralwasser für uns.

Sandstrand "Tanjung Rhu" auf Langkawi

Danach erreichen wir den schwarzen Strand „Pantai Pasir Hitam“ und zwei Kilometer nordwestlich den hellen und breiten Sandstrand „Tanjung Rhu“ mit vorgelagerten Felsinseln. Die Straße endet an einer verzweigten Bucht mit Mangrovenwäldern.

Sandstrand "Tanjung Rhu" auf Langkawi

Auf der Rückfahrt zur Südküste stoppen wir an den Durian Wasserfällen am Fuß des Gunung Raya, des mit 881 Metern Höhe höchsten Bergs der Insel. Sie fallen in 14 Stufen in eine Schlucht mit üppiger Vegetation. Zwischen den Stufen bilden sich kleine Pools. Kokospalmen, fünf Meter hohen Farne, Bambushaine, Bananenstauden und die namensgebenden Durianbäumen säumen den Weg.

Durian Wasserfälle auf Langkawi

Der Hauptort der Insel ist Kuah. Er liegt in einer Bucht, begrenzt vom Hafen im Südwesten, in dem unser Schiff liegt, und dem Fährhafen im Südosten. Den Abschluss der Mole bildet eine imposante Statue eines Adlers, Langkawi bedeutet nämlich auf Deutsch „rotbrauner Adler“.

Im Einkaufszentrum „Teow Soon Huat“ gibt es eine „food gallery“ mit acht SB-Restaurants, wo wir von unseren Fahrern, wie verabredet, zum Essen eingeladen werden. Für die besonders leckeren Meeresfrüchte entrichten wir gerne einen kleinen Aufpreis. Anschließend werden wir zur SV Starflyer zurückgebracht. Karte Langkawi.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - im Hafen von Kuah (Langkawi)

Vom Kai aus können wir das Großsegelschiff gut fotografieren. Am Heck weht die Flagge des Großherzogtums Luxemburg in dessen Schiffsregister die SV Starflyer eingetragen ist. Der Eigner ist allerdings ein Schwede, im Dezember 2003 waren Königin Sylvia und König Carl Gustav an Bord. Zur Flotte der Reederei gehören auch die baugleiche SV Starclipper und das Fünfmast-Segelschiff SV Royal Clipper mit starrem Segelaufbau.

Um 17:30 Uhr sind auch die Gäste des 8-Stunden-Ausflugs wieder an Bord und wir können dem Steuermann beim Auslaufen über die Schulter schauen. Der Steuerstand an Deck glänzt mit seinen polierten Messingteilen in der Abendsonne.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Phang Nga

Die Piraten in der Straße von Malakka und am Horn von Afrika.

Hauptmast - SV StarflyerVor Langkawi liegt die Einfahrt in die Straße von Malakka. Passend dazu referiert Peter Kissner in der Bibliothek heute über die Piraten der Weltmeere und besonders über die zahlreichen Überfälle auf Containerschiffe und Yachten in dieser Meerenge. Klassische Frachtschiffe und Kreuzfahrtschiffe sind in der Regel nicht betroffen, da es hier für die Banditen wegen der vielen Leute an Bord zu gefährlich und zu unberechenbar wird. Trotzdem erhält das Schiff, insbesondere auf der Südroute mit Umkehrpunkt Penang, jeden Tag mehrere Seiten Berichte per Telefax über Piratenüberfälle. Auch auf der bevorstehenden Überführungsreise ins Mittelmeer ist das Horn von Afrika ein Brennpunkt. Hier nimmt die SV Starflyer Kontakt mit der Deutschen Marine auf, die im Rahmen der „Operation Enduring Freedom“ mit drei Fregatten, drei Seeaufklärern, vier Hubschraubern und fünf Versorgungsschiffen vor Ort ist. Es erfolgten hier auch schon gegenseitige Besuche der Offiziere.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - vor Ko Phi Phi
Leonardo DiCaprio`s „The Beach“ auf Ko Phi Phi.

7. Tag: Wir laufen heute nach der Frühstückszeit die Insel Phi Phi Don an. Hier ist es nicht mehr so einsam, wie an den zuvor besuchten Plätzen. Die Bucht, in der die SV Starflyer ankert, ist trotzdem sehr malerisch. Backbord ragen hohe, steile Felsen auf und vor uns sehen wir einen schönen, sichelförmigen Strand mit Kokospalmen.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Motorbootshuttle vor Ko Phi Phi

Ein PS-starkes Motorboot bringt uns heute an Land. Hier gibt es einige kleine Bungalowanlagen, Geschäfte, Reise- und Ausflugsagenturen, Open-Air-Restaurants, Bars, Tauchschulen und sogar ein kleines Postamt.

Ko Phi Phi

Die touristische Hauptattraktion befindet sich allerdings auf der kleineren Schwesterinsel Phi Phi Le. In der Maya Bucht wurde der Film „The Beach“ mit Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio gedreht.

Zurück an Bord unterhalte ich mich ein wenig mit meinem Kabinensteward aus Manado in Bahasa Indonesia bzw. in Englisch, wenn meine bescheidenen Kenntnisse nicht mehr ausreichen.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Mittagsbuffet an Deck

Auch der Oberkellner aus Jogjakarta nimmt beim Abendessen meine Bestellung auf Indonesisch entgegen, bei „Rahmsuppe Burgunderart mit Weinbergschnecken“ muss ich allerdings passen. Eine Bestellung für Froschschenkel hätte ich dagegen aufgeben können (= Kodok goreng). In der Nähe der Bar begrüßt mich später der Schiffspapagei.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Phang Nga

Die Durchfahrt durch den Nationalpark Phang Nga unter vollen Segeln.

8. Tag: Aus dieser 400 km² großen, geschützten Meereslandschaft ragen 42 Felskegel teils über 100 Meter aus dem Meer. Sie sind mit Tropfsteinhöhlen und Grotten durchsetzt und mit Büschen und Palmfarn bewachsen. Zwischendrin haben sich örtlich kleine, flache Sandinseln gebildet.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Phang Nga

Alle verfügbaren Boote, Zodiacs und Tenderboote, werden zu Wasser gelassen und es bieten sich insbesondere von den Schlauchbooten aus herrliche Foto- und Filmmotive.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Phang Nga

Es werden auch einige Sandbänke zwischen den Felsen angesteuert. Die SV Starflyer fährt inzwischen unter vollen Segeln zwischen den bizarren Felsformationen hindurch.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Phang Nga - BBQ

Mittlerweile hat die fleißige Kellner- und Küchencrew auf dem Sonnendeck ein BBQ aufgebaut. Nachmittags gibt es die Möglichkeit zum „James-Bond-Felsen“ zu fahren oder für drei Stunden zur flachen Sandinsel Khai Nok überzusetzen.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute - Khai Nok

Ich entscheide mich für die zweite Variante und genieße den 900 Meter langen und 200 Meter breiten, feinen Sandstrand und das glasklare Wasser.

Zurück an Board widmet sich unsere Gruppe dem Tagescocktail „Sea Breeze“ an der Tropical Bar, gefolgt vom Captain’s Dinner im Speisesaal.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute -

Abschied von der SV Starflyer.

9. Tag: Wir sind zurück in der Patong Bay und nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Heute Abend kommen 90 neue Gäste an Bord, die besonders segelbegeistert sein müssen. Es startet die 38-tägige Überführungsfahrt der SV Starflyer ins Mittelmeer mit nur wenigen Stopps nach Piräus.

SV Starflyer auf der Andamanensee - Nordroute -

Die Route führt über Ko Similan, Colombo, Goa, Safaga, Sharm el Sheikh, durch den Suezkanal nach Port Said und weiter über Alexandria, Rhodos und Mykonos.

Le Meridien Beach Resort Phuket - Lagoon Pool

Wir sind heute bis zu unserem Abflug nach Bangkok am frühen Abend ins „Le Meridien Beach Resort“ eingeladen. 16 Hektar Garten und Kokosnusshaine umgeben das schöne Hotel mit dem Lagoon Pool und einem eigenen Strand.

Le Meridien Beach Resort Phuket - am Strand

Diese Reise fand im März 2004 statt. Ich reiste mit einer kleinen Gruppe Reiseverkehrskaufleuten.

Der Große Tsunami im Dezember 2004 in unserem Segelrevier.

Am 26. Dezember 2004 brach eine wahre Katastrophe in Form des Großen Tsunami über die von uns besuchte Gegend herein. Es waren in den Gebieten am Indischen Ozean 230.000 Tote zu beklagen. Von den von uns besuchten Inseln waren Phi Phi und Phuket am stärksten betroffen, die Oberflächen der Inseln wurden aber weit weniger zerstört als Gebiete auf dem Festland, wie z.B. bei Khao Lak.

Ein Bild von den Zerstörungen konnte ich mir im Herbst 2005 bei einem Besuch auf Ceylon (Sri Lanka) machen, das vom Großen Tsunami ebenfalls sehr stark betroffen war.

Die SV Starflyer war über Weihnachten 2004 in Singapur festgemacht und ist dadurch dem Tsunami entgangen.

SV Starflyer

Zurzeit sind die drei Starclipper-Großsegelschiffe in der Karibik unterwegs und kommen im Sommer ins Mittelmeer zurück. Ab 19. November 2022 steht für die SV Starclipper eine Reise mit Durchquerung des Panamakanals an, ein besonderes Erlebnis.

Panamakanal – Westeinfahrt am Pazifik
Service Großsegelschiff SV Starflyer:
Kreuzfahrt mit SV Starflyer bei DERTOUR – 8 Tage Östliche Karibik ab 1.760 € p.P. in der Außenkabine Standard Commodoredeck bei Zweierbelegung. (Reise an Weihnachten 2022)
Kreuzfahrt mit SV Starflyer bei DERTOUR  8 Tage Mittelmeer – Südliche Kykladen ab 2.511 € p.P. (Kabine s.o.). (Reise im Mai 2022).
 
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Service Phuket/Thailand:
Lufthansa und Partner Linienflug München – Phuket und zurück – dabei nonstop-Flug mit Lufthansa auf der Strecke München – Bangkok – München – ab 584 € inkl. 1 Gepäckstück. (bei Abflug April/Mai 2022)
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Tarifstand Kreuzfahrt / Flüge: Januar 2022. Bei meinen Mitreisenden bedanke ich mich herzlich für die mir übersandten Fotos.

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