Meine Highlights in Asien

Auf meinen mehr als zwanzig Reisen nach Asien habe ich viele wunderbare Plätze kennengelernt. Ich freue mich Euch einige dieser Orte im Rahmen der spannenden

https://gowhereyourhearttellsyoutogo.wordpress.com/2019/02/01/blogparade-faszination-asien

von Michelle vorstellen zu können.

Euer Michael von https://toeightycountries.com/

  • Faszinierende Flusslandschaften: Der Mekong – Mutter aller Wasser

Der 4.500 Kilometer lange Fluss entspringt im Hochland von Tibet in über 5.000 Meter Höhe. Er fließt durch die tiefen Schluchten Yunnans nach Laos. Hier beginnt meine unvergessliche Mekongreise. In einer hohen Felswand direkt am Fluss befinden sich die Höhlen von Pak Ou, die mit hunderten Buddhastatuen gefüllt sind. An der nächsten Flussbiegung tauchen oberhalb des Lehmufers kleine Dörfer auf. Hier wird der starke Lao Lao hergestellt, ein lokaler Reisschnaps. Flussabwärts liegt die alte Königstadt Luang Prabang.

In den schönen Kolonialvillen aus der französischen Zeit, die sich am Flussufer aneinanderreihen, sind heute Gästehäuser eingerichtet. Ich verbringe vier Nächte hier und genieße es, zum Frühstück oder auf ein Bier am Nachmittag auf der Terrasse direkt am Fluß zu sitzen.

Knapp 1.000 Kilometer flußabwärts liegt Pakse am Mittellauf des Stroms im Süden von Laos. Ich wohne im ehrwürdigen „Hotel Pakse“ im Zentrum der Stadt und habe von der Dachterrasse einen wunderbaren Blick auf den Mekong. Auf dem Markt der Stadt verschlägt es mir die Sprache. Nirgends auf der Welt habe ich ein größeres Angebot an exotischem Obst, Gemüse, Gewürzen und Fisch gesehen und auch Dinge, die ich lieber nicht auf dem Teller haben möchte, wie Schildkröten, große Käfer und geröstete Spinnen.

Pakse ist ein guter Ausgangspunkt zu zwei schönen Ausflügen. Um zum ursprünglichen Khmer Tempel „Wat Phou“ am rechten Hang des Flusstals zu gelangen, muss ich auf einer abenteuerlich aus Schrottteilen zusammengebauten Flussfähre den Mekong überqueren. Weiter Stromabwärts miete ich mir ein schlankes Holzboot mit Außenbordmotor und besuche einige der „4.000 Inseln“.

Donnernd rauscht hier das Wasser in vielen Armen den Mekong-Wasserfall hinunter. Mit zehn Kilometer Breite und bis zu 50.000 m³ Abflussmenge ist es der breiteste Wasserfall der Erde. Einen ausführlicheren Bericht über Laos gibt es hier:
Laos – Glanzpunkte am Mekong.

Die Hauptstadt Kambodschas, Phnom Penh liegt an der Mündung des Tonle Sap in den Mekong. Südlich der Uferpromenade „Corniche“ mit zahlreichen Restaurants und Straßencafés im französischen Stil, befindet sich der Königspalast direkt am Ufer des Mekong. Einen ausführlichen Bericht über Kambodscha gibt es hier: Kambodscha – von Angkor Wat ans Meer.

Zwischen Phnom Penh und Chau Doc in Vietnam gibt es eine sehr empfehlenswerte Verbindung mit einem 9-sitzigen Motorboot im Liniendienst. Nach der kambodschanisch-vietnamesischen Grenze verzweigt sich der Mekong in neun Arme, den sogenannten „Neun Drachen“, die ins Südchinesische Meer münden.

Chau Doc ist ein wirklich einmaliger Platz! An beiden Ufern des „Song-Hau“-Mündungsarms reihen sich Häuser auf hohen Stelzen. Manche sind mit einem herabsenkbaren Fischernetz ausgestattet. Auch die Hotelterrasse meiner Unterkunft ist auf Stelzen in den Fluss gebaut. Nach dem Frühstück lasse ich mich zu einem der vielen Hausboote fahren.

Wir legen an und ich betrete den Wohnraum. In der Mitte befindet sich eine Klappe und direkt darunter ein Netz voll mit Pangasius Flussbarschen. Sie werden durch die Klappe gefüttert und bei Bedarf mit einem Kescher abgefischt.
https://toeightycountries.com/vietnam-von-den-neun-drachen-zum-wolkenpass

 

  • Faszinierende Inseln: Ceylon, Bohol, Jeju und Bali
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  • Ceylon (Sri Lanka) – Perle des Orients

Ceylon ist für mich die schönste und vielfältigste tropische Insel. Eine Fahrt mit der Hochlandbahn führt mich durch alle Klimazonen. Sie beginnt in Badulla im Hochland.

Das Hochgebirge mit bis zu 2.500 Meter hohen Bergen fällt über mehrere Geländestufen zum Tiefland ab, wobei eindrucksvolle, tiefe Schluchten und Wasserfälle von Stufe zu Stufe überleiten.

Unterhalb der Nebelwälder begeistert mich das satte Grün der Teeplantagen, gefolgt von den Regenwäldern. Hier im Elefanten-Waisenhaus von Pinnawela werden die Dickhäuter täglich zu ihrem Bad im Fluss geführt.

Im Tiefland werden Reis und Tabak angebaut, es gibt Bananenplantagen, Gewürzgärten und aus Palmen werden Kokosprodukte und Arrak gewonnen. Schließlich erreicht der Zug die Küste, mit ihren schönen Sandstränden.

  • Bohol – die Chocolate Hills

Auf Bohol lebt der kleinste Affe der Welt, der Tarsier, ein Koboldmaki mit einem Gewicht von 80 – 160 Gramm. Er lebt in den Wäldern am Fluss Loboc, den ich mit einem Ausflugsboot befahre. Einige Kilometer weiter breiten sich auf 50 km²  die

„Chocolate Hills“ aus. Die gut 1.200 Hügel sind nur mit grünem Gras bewachsen und färben sich in der Trockenperiode braun. Der Ort Baclayon an der Küste wurde von Jesuiten im Jahr 1596 gegründet. Die große Kirche aus Korallenstein wurde 1737 erbaut.

Die vorgelagerte Insel Panglao ist über einen Damm erreichbar. Hier verbringe ich herrliche Tage am feinen Sandstrand „Alona Beach“. Bohol und Panglao gehören zur Inselgruppe der Visayas auf den Philippinen.

 

  • Jeju – die Insel der Taucherinnen

Die „Haenyeo“ tauchen ohne Sauerstoff ungefähr zwei Minuten in bis etwa zehn Meter Tiefe um Meeresfrüchte zu sammeln. Ganz im Osten der Insel, am „Hafen am burgartigem Berg“, konnte ich den Taucherinnen bei der Arbeit zusehen. Sie tauchen in Neopren-Anzügen, mit Flossen und haben altmodische Tauchbrillen auf. An einem Gürtel hängt ein Netz zum Einsammeln der Tintenfische, Seeigel, Seeschnecken, Muscheln und Austern.

Die Frauen sind meist schon älter und es fehlt an Nachwuchs. Keine junge Frau möchte diesem schweren Beruf nachgehen und so wird diese alte Tradition wohl aussterben. Die Vulkaninsel vor der Südküste Koreas hat noch viel mehr zu bieten, siehe:
https://toeightycountries.com/jeju-die-insel-der-taucherinnen

 

  • Bali – Der Münchner Weißwurstkönig auf der Insel der Götter

Am schwarzen Sandstrand bei Pemuteran begrüßt uns, eine Gruppe von Touristikfachleuten aus Bayern und Tirol, Magnus Bauch in seinem „Matahari Beach Resort“. Metzger Bauch ist bekannt für Münchens beste Weißwürste. Mit 17 schickte sein Vater den jungen Magnus in die weite Welt zum Erfahrungsaustausch mit anderen Metzgern. Als Stationen wurden Bali, Osaka und New York festgelegt. Gleich nach Ankunft in Denpasar verliebte sich der junge Magnus in Parwathi, beschäftigt an der Rezeption seiner ersten Unterkunft. Sie gehört einer Familie der obersten Brahmanen-Kaste Balis an. Nach einigen abenteuerlichen Zwischenfällen, die am besten in einem Artikel der FAZ nachgelesen werden können, wurde 1974 in München geheiratet. 1995 folgte die Eröffnung seines Hotels an der Nordküste.

Heute gehört das Haus zu den „Relais & Chateau Hotels“. 16 geräumige und luxuriöse Bungalows stehen in einem tropischen Garten mit Palmen, Hibiskus, Oleander und Jasmin, mit Tempeln, Teichen und Pools, alles mit indonesischen Fresken und Skulpturen dekoriert. Ein großer Wellnessbereich befindet sich am Strandzugang. Beim Cocktailempfang lerne ich auch seine reizende Frau Parwathi kennen. Zum festlichen Dinner gibt es balinesisches Spanferkel vom Grill und eine bezaubernde Tanzgruppe tritt auf.

Die wöchentliche Aufführung wurde extra auf den Tag unserer Ankunft verlegt. Am nächsten Morgen geht es schon früh weiter. Hotelier Magnus Bauch lässt es sich trotz der frühen Stunde nicht nehmen, uns persönlich zu verabschieden. Sampai jumpa lagi!
https://toeightycountries.com/lombok-gili-und-bali-am-pazifischen-feuerring

 

  • Faszinierende Bauwerke: Das Taj Mahal, das Schatzhaus von Petra und die Shwedagon Pagode

Es scheint die Sonne, die Luft ist klar am Ende der Regenzeit und die Gärten und Flussauen sind grün – beste Voraussetzungen für eine Besichtigung. Die Schönheit des Bauwerks macht mich ähnlich sprachlos, wie den berühmteren Schriftsteller Rudyard Kipling. Das Taj Mahal steht am Ufer des Yamuna River, eingebettet in eine schöne Gartenanlage mit flachen Wasserbecken in denen sich das weiße Mausoleum spiegelt. Der Großmogul Shah Jahan ließ den Bau zum Gedenken an seine im Jahr 1631 verstorbene Frau und große Liebe Arjumand Banu Begum errichten. Das „Taj Mahal“ wurde 1648 fertiggestellt und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe.
https://toeightycountries.com/das-goldene-dreieck-delhi-agra-und-jaipur

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  • Petra – das Schatzhaus in der Wüste Jordaniens

Der „Siq“ ist seit der Antike der Hauptzugang nach Petra, eine 1.200 Meter lange, tiefe und enge Schlucht, von 80 Meter hohen Felswänden gesäumt. Atemberaubend ist der Moment, als der Blick auf das Schatzhaus frei wird. Das Schatzhaus mit seiner 30 Meter breiten und 43 Meter hohen, beeindruckenden Fassade war ursprünglich ein Königsgrab und später ein Tempel.
https://toeightycountries.com/das-heilige-land-durch-jordanien-palaestina-und-israel

  • Die Shwedagon Pagode – Gold und Edelsteine
Die wichtigste Sehenswürdigkeit von Burma ist die auf einem 60 m hohen Hügel stehende Shwedagon Pagode mit ihrer 99 m hohen Stupa. Aus jeder Himmelsrichtung gibt es einen überdachten Aufgang zum Tempel-Plateau – oben eröffnet sich dann eine eigene Welt. Die Wirkung auf mich ist nur mit dem Anblick der Kathedrale von Reims oder dem Taj Mahal zu vergleichen. Das bedeutenste Heiligtum der Buddhisten in Myanmar wirkt wie eine Fantasiewelt. Im Mittelpunkt steht die komplett mit Gold überzogene Pagode – das Gewicht der Goldplatten wird auf 60 Tonnen geschätzt. Die Wetterfahne, die sich im Wind bewegt, ist mit tausenden Diamanten, Rubinen und Saphiren verziert, unter anderem mit 1.100 Diamanten im Gewicht von 278 Karat. Am obersten Teil des Hti befinden sich 4.351 Diamanten mit 1.800 Karat Gewicht, an der obersten Spitze glitzert im Sonnenlicht ein 76-karätiger Diamant.
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Auch die vielen Gebäude und Tempel drumherum sind von großer Schönheit. Alle paar Meter gibt es etwas zu entdecken. Auf dem Boden sitzen betende Pilger, Gesang und der Duft von Räucherstäbchen liegen in der Luft. Überall bewegen sich Gruppen von Mönchen. Es gibt Verkaufsstände für Räucherstäbchen, Lotusblüten und Heftchen mit Blattgold. Oft mache ich mich am Nachmittag dorthin auf, um die einzigartige Atmosphäre zu genießen und kehre erst in der Dunkelheit zurück zum Hotel.
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  • Faszinierende Städte: Macau, Kyoto und Taipeh
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  • Macau – hypermodernes Spielerparadies mit kolonialem Charme
1516 ankerten die ersten Portugiesen und 1557 bekamen sie die Erlaubnis, hier einen Handelsposten zu gründen. Die ehemalige Kolonie ist fast 300 Jahre älter als Hongkong und reich an Sehenswürdigkeiten aus dieser Zeit. Die Missionsarbeit der Jesuiten erstreckte sich von Macau aus über ganz China, Japan und einige Orte in Südostasien. In der ausgedehnten Fußgängerzone im Stadtzentrum wurde das traditionelle Mosaik aus Pflastersteinen von extra aus Lissabon eingeflogenen Handwerkern neu verlegt.
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Das 1860 gegründete Dom-Pedro-V-Theater war das erste westliche Theater Chinas. Daneben stehen die Augustinerkirche von 1591 und die Sir Robert-Ho-Tung-Bibliothek. Vom Flora Garden nehmen wir die kurze Gondelbahn hinauf zum Guia Hügel mit der Festung, einer kleinen Kapelle aus dem Jahr 1638, einem Bunker aus dem 2. Weltkrieg und dem ältesten Leuchtturm Asiens von 1865.
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Die Macanesische Küche gehört zum immateriellen Erbe der Menschheit. Die Seefahrer brachten die Küche Portugals, die der portugiesischen Kolonien in Afrika und Asien (Goa, Timor und Malacca) nach Macau. Die erste „fusion cuisine“ war geboren.
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Wir wohnen im Sheraton Hotel am Cotai Strip, mit 3.896 Gästezimmern das größte Hotel Macaus und gleichzeitig das größte Sheraton der Welt. Seit 150 Jahren besitzt Macau die Glücksspiellizenz. Der Umsatz in den Casinos von Macau ist heute sieben Mal höher als in Las Vegas!
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  • Kyoto – die alte japanische Kaiserstadt

Japan ist ein wunderbares Reiseland und Kyoto, die alte Kaiserstadt, verbindet Tradition und Moderne. Der Garten um den Silbernen Pavillon ist ein Ort der Ruhe. Hier beginnt der von Kirschbäumen gesäumte Philosophenweg, der entlang eines kleinen Kanals zum Zen-Tempel Nanzenji führt.

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  • Taipeh – Stadt der Gastfreundschaft

Taiwan ist für mich das bessere China und die Hauptstadt Taipeh eine Reise wert. Das „101“ und war bei meinem Besuch das höchste Gebäude der Welt. Die wertvollsten chinesischen Schätze findet man nicht in Peking, sondern hier in Taipeh. Tschiang Kai Schek, der Gegenspieler Mao Zedongs, hatte auf seinem Rückzug auf die Insel Formosa (Taiwan) viele Kisten mit den wertvollsten Schätzen des Kaiserpalastes hierher gebracht. Sie sind nun im „Nationalen Palastmuseum“ zu bewundern.

Auf dem Nachtmarkt probiere ich „Schlangenfrass“ und im „Seafood Restaurant“ werde ich von einen einheimischen Pärchen zum Abendessen eingeladen. Sie freuen sich über den Besuch aus Europa. Auch am Abend bei Live-Musik werde ich von den jungen Leuten auf der Bühne sofort erfreut begrüßt. Hier fand ich die offensten und gastfreundlichsten Menschen Welt.

 

  • Faszinierende Küsten – mit der „SV Starflyer“ in der Andamanensee

Meine schönste Reise führte mich mit diesem wunderschönen Großsegelschiff von Phuket zunächst nördlich entlang der thailändischen Küste zu den Inseln Similan und Surin mit ihren klaren Tauchgründen. Hier im Nationalpark leben in der Abgeschiedenheit noch Seenomaden vom Stamm der Moken. Weiter ging es in südlicher Richtung nach Langkawi, auf Ko Phi Phi und zu den märchenhaften Felsnadeln in der Phang-Nga Bucht.

 

  • Faszinierende Küche: Frischer Fisch, knackiges Gemüse und viele Kräuter – die Küche Vietnams

In Hoi An, dem alten Handelsplatz mit zahlreichen erhaltenen Kolonialbauten, alten chinesischen und japanische Handelshäuser esse ich im Restaurant „Hông Phúc“ am Thu Bon Fluss gut zu Abend. Ich bringe in Erfahrung, dass hier morgen Vormittag ein Kochkurs stattfindet. Das will ich mir nicht entgehen lassen und ich melde mich sogleich an. So lerne ich „Red Snapper gegrillt im Bananenblatt“,  vegetarische Frühlingsrollen, Tintenfisch mit Sesam und Zitronengrass und „Wonton süss-sauer“ zuzubereiten. Danach darf ich mein Essen selbst kosten, dazu gibt es ein kühles Bier.

Einen ausführlicheren Bericht über den Kochkurs in Englischer Sprache findet Ihr als Gastbeitrag auf der Website www.foodiepackers.com von Anabel und meinem Sohn Christian.

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