Durch das Land der Skipetaren – in den Schluchten des Balkans

Diese Autoreise führt vom Ionischen Meer durch Albanien zum Ohridsee in Mazedonien, durch den Kosovo in die Berge Montenegros und von dort nach Serbien bis in die Metropole Belgrad. Zum Schluss werden noch die Hauptstädte Zagreb (Kroatien) und Laibach (Slowenien) besucht.

Anreise mit der Fähre Venedig – Igoumenitsa

1. Tag: 484 km: Bei scheußlichem Regenwetter breche ich in München auf und fahre über Mittenwald und Innsbruck zum Brennerpass. Erst nach Sterzing wird das Wetter schöner, ich bin jetzt schließlich in Italien. In Trient Süd verlasse ich die Autobahn und fahre aus dem Etschtal hinauf in die Berge bei Pian dei Pradi. Erst auf kurvenreicher Straße, dann ein breites Tal hinunter erreiche ich über Lastebasse den Anfang der Autobahn A31 bei Piovene Rocchette. Es geht flott weiter über Vicenza nach Mestre und Marghera. Die beiden Industrie- und Hafenorte werden die hässlichen Schwestern von Venedig genannt. In Marghera habe ich ein Zimmer im modernen Gästehaus BB Cinzia gebucht.

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Abends besuche ich in der Nähe die Pizzeria Capri und bekomme als Vorspeise luftgetrocknetes Rindfleisch aus dem Veltlin (Bresaola) mit Parmesan und Rucola, Pizza mit Blauschimmelkäse und Spinat und einen guten Schoppen Hauswein. 

2. Tag: Der nette Gastgeber Paolo richtet mir ein italienisches Frühstück mit zwei Brioche, Früchten und zwei guten Tassen Kaffee her. Dann fahre ich die 7 Kilometer zum Fährterminal in Fusina um meinen Schifffahrtsschein im Hafenbüro der ANEK-Lines umzutauschen. Anschließend geht es auf die FS „Hellenic Spirit“, einem der schnellsten Schiffe im Mittelmeer. Punkt 12 Uhr legen wir ab und fahren durch die Lagune zwischen dem Lido und der Insel Pellestrina hinaus in die Adria.

Zum Mittagessen gibt es ein griechisches Essen: Hähnchen-Souvlaki mit Tsatsiki. Den Nachmittag verbringe ich auf dem windgeschützten Sonnendeck. Für die Nacht habe ich eine Innenkabine zur Alleinbenutzung gebucht. Die See bleibt ruhig.

3.Tag: 91 km: Nach dem Frühstück im Selbstbedienungsrestaurant taucht Backbord die Albanische Küste auf und wenig später Steuerbord Korfu. Das Schiff fährt gut zwei Stunden später in Igoumenitsa, dem Fährhafen der griechischen Provinz Epirus ein.

Service Anreise:
B & B Cinzia in Marghera DZ zur Alleinbenutzung inkl. Frühstück ab 57,30 € 
Fährpassage Venedig – Igoumenitsa mit ANEK LINES PKW und Innenkabine zur Alleinbenutzung ab 249 €

Ein Wegweiser in Richtung Albanien gibt es nicht, aber ein freundlicher Tankwart bringt mich auf den richtigen Weg. Die Landschaft ist karg. 33 Jahre nach Franz Josef Strauß reise auch ich auf dem Landweg in Albanien ein. Die Einreise verläuft problemlos. Es wird neben dem Personalausweis der Kraftfahrzeugschein und die Grüne Versicherungskarte verlangt.

Einreise nach Albanien

Kurz nach der Grenze biege ich auf eine Nebenstraße ab. Das Bankett ist unbefestigt und ich muss vielen Schlaglöchern ausweichen.

Kurz nach der venezianischen Festung ist die Straße zu Ende. Eine Seilfähre bringt mich mit meinem Wagen über den Vivarkanal, der die Lagune des Butrintsee mit dem Ionischen Meer verbindet. Der Tarif für Touristen mit Fahrzeug, die nicht in Besitz der Landeswährung sind, beträgt 4 €.

Die hellenistischen und römischen Ruinen von Burint liegen am anderen Ufer. Sie sind als UNESCO Weltkulturerbe gelistet. Bald erreiche ich den Badeort Ksamil und wenig später

Saranda am Ionischen Meer.  

Mein erster Eindruck: Ein gepflegter Urlaubsort an einer weiten Bucht.

Ich habe im Hotel Titania direkt an der Strandpromenade für drei Nächte gebucht und bekomme ein schönes und modernes Zimmer im 2. Stock mit einer geschmackvollen Einrichtung und einem Balkon mit Blick auf die Bucht. Am Abend gehe ich auf der belebten Promenade bis zum Summer Restaurant. Ich setze ich mich auf die Terrasse und bekomme ein Pastizio und einen superfrischen Tomatensalat mit milden Gemüsezwiebeln und Gurken serviert. Der junge Kellner spricht gut englisch.

Service Saranda:
Hotel Titania DZ zur Alleinbenutzung, Balkon mit seitlichem Meerblick und Frühstücksbüffet ab 45 €
Ausflug nach Korfu

4. Tag: Ein kräftiges Frühstück auf der Dachterrasse rüstet mich für meinen Tagesausflug nach Korfu. Ich kaufe das Ticket im Hafenbüro der Finikas Lines, nicht weit vom Hotel entfernt oberhalb des Fährterminals. Nach passieren der Grenzkontrolle stehe ich vor dem Fliegenden Delphin (Tragflügelboot).

In gut 30 Minuten erreicht es den Kreuzfahrtterminal von Korfu. Gegenüber des Ausgangs miete ich einen Roller. Mit ihm fahre ich an der Neuen Venezianischen Festung und dem Flughafen vorbei zum Achilleion.

Der Bau des Palastes wurde 1890 von Kaiserin Elisabeth von Österreich in Auftrag gegeben. Ihre Statue steht vor dem Eingang. Es ist ein wunderschöner Platz in einer mediterranen Landschaft. Auf der Terrasse stehen die neun Musen Spalier und ein kleiner Park endet an einem Aussichtspunkt, mit einer Figur von Achill, dem Namensgeber der kaiserlichen Anlage.

Die Erben verkauften den Palast 1907 an den deutschen Kaiser Wilhelm II., der von dem Gebäude und seiner Lage ebenfalls sehr beeindruckt war. Im Café trinke ich nach dem Rundgang einen geeisten Frappé, eine gängige griechische Kaffeespezialität mit Nescafé. Danach fahre ich um den Flughafen herum hinauf zum Aussichtspunkt Kanoni.

Vor mir liegt eine malerische Bucht mit dem Kloster Vlacherna und der Insel Pontikonisi. Darüber schweben Flugzeuge ein. Ich fahre auf dem bewaldeten Höhenrücken weiter zur alten Windmühle Anemomilos. Gegenüber ragt die Alte Festung aus dem Meer. Dorthin geht es jetzt und ich stelle den Roller an der Esplanade ab. Am Eingang zur Festung im kleinen Park steht ein Denkmal für Lawrence Durrell, der einige Jahre auf Korfu gelebt hat. Auf meiner ersten Reise nach Ägypten mit einer Fähre, hatte mir mein Freund Jürgen das Alexandria-Quartett zum Lesen mitgegeben und ich habe den britischen Schriftsteller schätzen gelernt.    

Unter den Bäumen der Flaniermeile reihen sich die Tische der Cafés und Restaurants aneinander. Durch enge Altstadtgassen gelange ich zum reliefgeschmückten Rathaus, das 1663 als Versammlungshalle des venezianischen Adels erbaut wurde. Es wird Zeit zum Hafen zurückzufahren. Der Rückweg findet auf einer Kleinfähre statt. Bei Ankunft ist es in Saranda schon dunkel. Im Summer Restaurant gibt es für mich auf der Terrasse Souvlaki und einen Griechischen Salat.

Service Korfu:
Finikas Lines Saranda – Korfu einfach 19 €
Roller von Greenmotion inkl. Helm mit Haftpflichtversicherung ohne SB pro Tag 30 €
Achilleion Eintritt 8 €

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Ausflug zum „Blauen Auge“ und nach Gjirokastra

5. Tag: 122 km.: Das Frühstück gibt es wieder auf der schönen Dachterrasse.

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Eierspeisen werden nach Wunsch zubereitet. Auf dem Buffet stehen neben Wurst und Käse, Schafskäse, Tomaten, Gurken, Müsli, Milch, Saft, Tee, gekochte Eier, Toast und Brot auch eine Lavazza Kaffeemaschine. Danach fahre ich durch das fruchtbare Tal von Mesopotam hinauf ins Küstengebirge.

Vor dem Pass zweigt eine unbefestigter und holpriger Fahrweg in ein Seitental ab zum Syri I Kalter, dem Blauen Auge, einer einzigartigen Karstquelle, aus der 6000 Liter Wasser in der Sekunde sprudeln. Auf der anderen Seite führt die Passstraße ins breite Dropull-Tal hinunter mit der gut ausgebauten Hauptstraße von Griechenland zum Adriahafen Durres im Norden Albaniens. Ich folge ihr ein Stück nordwärts bis links am Hang Gjirokastra auftaucht.

Diese Stadt mit ihrem byzantinischen Ursprung, der um 1200 errichteten Festung, den engen kopfsteingepflasterten Gassen und der osmanischen Architektur wird „Stadt der Steine“ genannt. Der kommunistische Diktator Enver Hoxha wurde hier geboren. Die Stadt gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.

Am Abend esse ich in Saranda einen Fisch mit Salat im Restaurant des benachbarten Hotels Royal.

Auf der Küstenstraße nach Vlora

6. Tag: 202 km: Nach dem Frühstück fahre ich die kurvenreiche, aber gut zu befahrende Küstenstraße Richtung Norden.

Eine ganze Weile grüßt die Insel Korfu im Südwesten. Ich passiere die hübschen Badeorte Himare und Dhermi bevor es in vielen Kehren auf den 1027 m hohen Llogara-Pass hinaufgeht. Hier ist die Wasserscheide zwischen dem Ionischem Meer und der Adria.

In Vlora fahre ich auf die vierspurige Schnellstraße Richtung Tirana bis zur Stadt Fier. Über Nebenstraßen, an Ölquellen vorbei geht es ins Tal des Osum.

Berat – die Stadt der Tausend Fenster

Bald taucht Berat auf, eine weitere Stadt unter UNESCO Weltkulturerbe. Um meine Pension Arben Elezi zu erreichen, muss ich eine steile, mit groben Kopfstein gepflasterte Straßen hinauf fahren.

Mira bereitet mir einen herzlichen Empfang, ihr Mann parkt meinen Wagen in der verwinkelten Garage und ich bekomme die Sehenswürdigkeiten der Stadt von ihr erklärt.

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Es gibt drei Stadtviertel: Die Pension liegt in Mangalem mit 70 % moslemischer Bevölkerung, über uns thront der urprünglich christliche Burgberg Kalaja mit seinen orthodoxen Kirchen und Kapellen und auf der anderen Seite des Osum liegt Gorica mit 80 % christlicher Bevölkerung.

Ich laufe am Palast des Paschas vorbei zur Königsmoschee, der ältesten Moschee Albaniens. Daneben steht der Versammlungsraum des Derwischordens und ein Han, die örtliche Karawanserei aus dem 17. Jahrhundert. In Gorica besichtige ich die Kirche St. Thomas. Vom Burgberg grüßt Sankt Michael herüber.

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In einem traditionellen Gasthaus serviert man mir zum Abendessen Reissuppe und das örtliche Moussaka, dass hier mit Hackfleisch, Auberginen und Weißkraut zubereitet wird.

Service Berat:
Guesthouse Arben Elezi Doppelzimmer zur Alleinbenutzung mit Garage und Frühstück ab 20 €
Moscheen und Kirchen Eintritt frei 
Zum Ohridsee nach Mazedonien

7. Tag: 179 km: Mira serviert mir ein opulentes Frühstück auf der sonnigen Dachterrasse. Es steht eine Überlandfahrt auf teils guten Nebenstraßen und teils auf Rüttelpisten durch endlose Straßenbaustellen an. Erst geht es durch Weinberge und später an einigen der 80 kreisrunden Karstseen vorbei. An diesen Seen haben sich einige kleinere und größere Siedlungen gebildet. In Elbesan erreiche ich die Hauptstraße in Richtung Mazedonien. An einem Rasthaus mache ich Mittagspause, die Gulaschsuppe dort schmeckt mir nicht. An einem der zahlreichen Autowaschplätze lasse ich mein Auto mit der Hand waschen, auch die Innenholme und Schweller, sowie die Fenster innen und außen werden gründlich gesäubert. Das frisch geputzte Fahrzeug ist wohl dem albanischen Grenzer verdächtig oder auf seiner Check-Liste sind noch nicht genug Posten eingetragen. Jedenfalls muss ich auf die Hebebühne, wo vor mir gerade noch ein Fahrzeug aus Landshut stand. Es ist noch früh am Nachmittag, so kann ich den Zeitverlust verschmerzen. Doch passe ich meine geplante Reiseroute an, um unnötige Grenzübertritte zu meiden. Ich streiche den Ausflug nach Korca in Albanien und werde nicht über Albanien in den Kosovo reisen, sondern direkt von Mazedonien.

Ich miete mich für drei Nächte in der Villa Mesokastro ein, die auf dem Festungshügel von Ohrid liegt. Vom Balkon aus kann ich den Hauptplatz, den Hafen und Teile des Ohridsees überblicken.

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Am Abend laufe ich die Treppen hinunter in die untere Stadt und gehe ins Restaurant Antico, wo man mir eine Fischsuppe und Wiener Schnitzel mit gegrilltem Gemüse serviert.

8. Tag: 122 km: Da ich im Gästehaus kein Frühstück bekomme, fahre ich hinunter zum Hauptplatz, um in der Sonne in einem Terrassencafé mein Frühstück mit Blick auf den Hafen einzunehmen.

Danach fahre ich am Seeufer entlang südwärts. Der Ohridsee hat eine Fläche von 362 km² und ist damit mehr als vier mal so groß wie der Chiemsee. Er liegt in 695 m Höhe und hat eine Tiefe von 287 m. Es ist einer der ältesten Seen der Erde, vor mehr als 2 Millionen Jahren entstanden und damit so alt wie der Baikalsee und der Tanganjikasee. Er wird gespeist von den Prespaseen, die zusammen fast genauso groß sind und 150 Meter höher liegen.

Am Zufluss liegt das Kloster Sveti Naum. Es ist mehr als 1000 Jahre alt. Weiter geht es durch den dicht bewaldeten Nationalpark Galichica zu einem Pass hinauf. Ich befinde mich im Dreiländereck Albanien, Griechenland und Mazedonien. In meinem Rücken überblicke ich den Ohridsee und vor mir breitet sich der Große Prespasee aus.

Auf der Passstraße ist eine 17-köpfige Radlergruppe aus Polen unterwegs. Nördlich des Großen Prespasees in der Nähe der Stadt Resen gibt es ausgedehnte Apfelplantagen. Ich probiere einen der roten Äpfel, er schmeckte vorzüglich.

Am Abend speise ich am Stadtplatz von Ohrid im Restaurant Chun. Es gibt eine Creme aus Paprika, Schafskäse und Oliven als Vorspeise und zum Hauptgang geröstete Rinderleber mit Pommes Frites.

9. Tag: Heute bleibt der Wagen auf dem Parkplatz. In Ohrid gibt es viel zu entdecken. Oberhalb der Villa Mesokastro ragt die Festung empor. Tsar Samuil errichtete die Burg, als Ohrid von 958 – 1014 bulgarische Hauptstadt war. Die drei Kilometer lange und 18 Meter hohe Mauer der Festung hat vier Tore. Durch das Oberer Tor gelangt man in die Stadt.  

Unterhalb der Festung liegt das antike Theater. Die Stadt war unter Alexander dem Großen Polis geworden und hieß Lychnidos – Stadt des Lichts. Über Treppen erreiche ich die Unterstadt. Hier steht die bedeutendste Kirche der Stadt: Sveti Sophia. Sie wurde von Künstlern aus Byzanz im 11. Jahrhundert ausgemalt. Die Bemalung wurde in der osmanischen Zeit übertüncht und erst 1950 wieder entdeckt.

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Ein schöner Spaziergang führt am Ufer entlang, teils über Holzbohlen am Schwimmbad und an Cafés und Restaurants vorbei zur Kirche Sveti Jovan Kaneo, auf einer Klippe gelegen.

Service Ohrid:
Villa Mesokastro Doppelzimmer mit Balkon und seitlichem Seeblick ab 28 €
Sveti Sophia Eintritt 1,70 €
Sveti Naum Eintritt 1,70 €, Parkplatz 1 €
Nationalpark Galichica Eintritt und Durchfahrt 3,50 €

  

Am Abend fängt es zu regnen an, nach einer Woche Sonnenschein.

Durch den jüngsten Staat Europas  – den Kosovo 

10. Tag: 270 km: Ich begebe mich auf die Spur von Kara Ben Nemsi, der nach den Erzählungen von Karl May vor 125 Jahren mit seinem Gefährten Hadschi Halef Omar im heutigen Grenzgebirge zwischen Mazedonien und dem Kosovo den Schut und andere Schurken gejagt hat. Auf der gut ausgebauten Hauptstraße erreiche ich die Grenze nördlich von Skopje. Vom Zollbeamten werde ich herzlich auf deutsch begrüßt und gebeten, eine Haftpflichtversicherung für mein Auto abzuschließen, da die grüne Versicherungskarte hier nicht gilt. Einige Kilometer hinter der Grenze zweige ich von der staubigen Hauptstraße auf eine nicht weniger staubige Nebenstraße Richtung Prizren ab. Der Staub legt sich mit dem erneut einsetztenden Regen. Es geht ins Gebirge und auf der Passhöhe sieht man im dichten Nebel nur wenige Meter weit. Hinter einer tiefen Schlucht taucht Prizren auf.

Ich wohne sehr zentral im Hotel Cleon direkt am Ufer der Bistrica gleich neben der Fußgängerzone um die Sinan-Pascha-Moschee mit dem höchsten Minarett des Balkans. Am anderen Flußufer liegt die Muttergottes-Kirche Ljeviska. Sie wurde im Bürgerkrieg innen beschädigt, auf der Außenmauer ist Stacheldraht gespannt und sie ist nicht zugänglich. Von einem Mönch im Decan erfahre ich später, dass man den Schlüssel im Rektorat der Orthodoxen Universität bekommen kann. Die Kirche steht auf der UNESCO Liste der gefährdeten Weltkulturerbestätten.

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An der Bistrica trinke einen Cappuccino in einem schönen Café für nur einen Euro. Nach der Rückkehr im Hotel unterhalte ich mich mit dem hilfsbereiten und sehr freundliche Rezeptionisten Camer über sein Land. Er berichtet mir, dass die nationale Identität noch nicht sehr ausgeprägt ist, dass viele Gäste aus seinem Land bei der Frage nach der Nationalität albanisch angeben. Den Eindruck gewinnt man schon bei der Fahrt durchs Land, wo überall albanische Flaggen, aber so gut wie nie die des Kosovos zu sehen ist. Abends esse ich im Restaurant Besimi Beska an der großen Moschee und erfahre wahre Gastgeber-Kultur. Die Kellner sind sehr freundlich, gut ausgebildet und erklären mir Getränke und Speisen. So ist ein Spicer eine Weinschorle. Ich bestelle eine Hühnersuppe mit Fladenbrot, einen großen Griechischen Salat und Köfte. Dazu bekomme ich noch Krautsalat, Pommes Frites und als Gruß des Hauses eine filetierte Orange. Mit Raki und Wasser zum Schluß zahle ich ganze 7,50 €. 

11.Tag: 223 km: Ich verlasse Prizren in Richtung Norden. Der Regen hatte schon am Vorabend aufgehört, es ist bewölkt. In Decan biege ich zum Kloster ab. 500 Meter vor dem Kloster stoße ich auf einen Kontrollposten der KFOR Truppen mit Panzersperre, Tarnnetz, einer Schranke und Panzerwagen. Auch der Zugang zum Kloster wird geschützt und ich muss am Einlass meinen Ausweis abgeben. Den Rucksack muss ich im Fahrzeug lassen. Das Kloster selbst hat einen ringförmigen Grundriss, in der Mitte steht die Kirche. Sie wurde nie zerstört.

Die Wandgemälde im Inneren sind atemberaubend. Sie stammen aus dem 14. Jahrhundert und sind in aller Farbenpracht im Original erhalten. Ähnliches hatte ich zuvor nur in Bojana bei Sofia gesehen. Diese Kirche ist aber sehr viel größer und die Bilder reichen bis in die Kuppel in ungefähr 60 Meter Höhe. Das Ensemble gehört zu recht zum UNESCO Weltkulturerbe. Ein freundlicher Mönch erklärt mir Einzelheiten. Er erwartet am Nachmittag hohen Besuch, die Patriarchen von Serbien und von Alexandria in Ägypten.

Service Kosovo:
Kurzversicherung für KFZ 15 €
Hotel Cleon Prizren DZ zur Alleinbenutzung mit Balkon, Parkplatz und Frühstück ab 35 €
Kloster Decan Eintritt frei

Im geschäftigen Peja zweigt die Passstraße nach Montenegro ab.

In den Schwarzen Bergen – Montenegro

Im nächsten Tal erreiche ich den Hauptort des Sandschak Rozaje. Im nächsten kleinen Ort betrete ich ein einfaches Kaffeehaus, das auch ein paar Stühle und Tische an der Durchgangsstraße stehen hat. Eine junge, rothaarige frau fährt erschrocken auf, Fremde sind hier wohl eine Seltenheit! Ich möchte einen Cappuccino. Sie macht mir klar, dass sie nur Türkischen Kaffee zu bieten hat. Ich bestelle eine Tasse und setze mich draußen hin. Nach fünf Minuten kommt sie mit einem Handy. Ihr Vater ist am Apparat und sagt mir, dass man auch Nescafé zubereiten könne. Ich bedanke mich, bleibe aber bei meiner Bestellung. Als ich zahlen will, die Rechnung beträgt 50 Cent, kommt noch eine Freundin der jungen Frau zum Laden, um mich zu begutachten.

Am kleinen See von Plav vorbei erreiche ich Gusinje, den letzten Ort vor dem Nationalpark. Hier besorge ich mir in einem großen Kramladen noch Proviant. Einige der angebotenen Waren sind schon über dem Verfallsdatum. Über eine schmale Straße geht es hinauf ins Hochtal Gebaje. An der Mautstelle des Prokletije Nationalpark entrichte ich einen kleinen Obolus. Oberhalb gibt es ein paar Wochenendhäuser und zwei Berggasthöfe. Beim Berggasthaus „Maja Karanfil“ habe ich eine kleine Holzhütte vorgebucht.

Die Hütte ist mit zwei Stockbetten, zwei Nachttischen, einen Holzofen und einem kleinen Bad mit Dusche und WC eingerichtet. Von der kleinen Terrasse  aus hat man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge. Der Karanfili ist 2490 Meter hoch.

In der Hütte neben mir wohnen Nena und Arthur aus Berlin. Die Hütte bewacht ein Hirtenhund, der wohl über die grüne Grenze mit einem Wanderer aus Albanien in dieses Hochtal gekommen ist und jetzt menschlichen Anschluss sucht. Er weicht den beiden nicht von der Seite. Zu uns gesellt sich später noch ein Ehepaar aus Bercy bei Paris, die mit VW-Bus und Fahrrädern unterwegs sind.

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Im Berggasthaus gibt es von 8 Uhr – 20 Uhr warme Küche. Drei Gerichte stehen zur Auswahl: Forelle aus dem Gebirgsbach, Kalbsschnitzel und Hühnchen, dazu Salat. Zum Frühstück ist das Omelette mit luftgetrocknetem Prsut-Schinken sehr gut. Man hat unterdessen meinen Ofen angeschürt. 

12. Tag: Eine kleine Wanderung führt mich nach dem Frühstück an einer Almhütte vorbei in einen Talkessel hinauf am Ende des Hochtals. Hier sind die Kühe noch auf der Hochweide und beäugen mich neugierig. Ich hatte mir einen Holzstock mitgenommen und so halten sie mich wohl für ihren Hirten, der sie zum Almabtrieb abholen will und folgen mir in gebührenden Abstand das Tal hinunter. An der Almhütte stürzt eine Frau mit Hausschuhen heraus und stoppt den Zug der Rinder mit einem Stock fuchtelnd. Sie treibt die Kühe schließlich zurück auf die Hochweide. Zurück an der Hütte sehe ich meine Wäsche schon an Leinen im Wald hängen. Man hat sie mir wie gewünscht gewaschen und sogar aufgehängt. Den Ofen schüre ich mir heute selbst ein. Die Kenntnisse dazu habe ich mir auf meinen zahlreichen Hüttenaufenthalten im oberbayrischen Längental erworben, das landschaftlich zu diesem Hochtal eine gewisse Ähnlichkeit hat. Nur sind hier die Berge höher und schroffer.

Service Prokletije Nationalpark:
Eintritt pro Tag 1 € 
Maja Karanfil Bungalow für bis zu 4 Personen ab 30 € inkl. Feuerholz Frühstück 2 €
Serbien – vom Gebirge in die Metropole Belgrad

13. Tag: 492 km: Als ich nach dem Frühstück aufbreche, gesellt sich ein Hirte zu mir, den ich in den Talort Gusinje mitnehme. Hinter Rozaje führt die Landstraße durch eine Schlucht, an deren Ende ich an der serbischen Grenze stehe. Über eine Nebenstraße erreiche ich das Kloster Sopocani (UNESCO Weltkulturerbe). Hier habe ich mir mehr erwartet, der Umweg lohnt sich nicht, zumal ich auf der Suche nach einem Geldautomaten und auf dem Weg zurück zur Hauptstraße im dichten Verkehr von Novi Pazar feststecke. Unterhalb von Novi Pazar wird zu allem Überfluss auch noch ein schönes Video produziert mit mir am Steuer. Ich war zu schnell unterwegs und bin einsichtig. Die Strafe beträgt 1.550 Serbische Dinar. Ich kann in einem Laden in der Nähe das Geld wechseln. Es sind umgerechnet 13 €, das Polizistenpaar ist ausgesprochen freundlich zu mir.

Bei Ucar biege ich auf die Nebensraße zum Kloster Studenica ab. Der Abstecher lohnt diesmal. Die große ovale Anlage gilt als Wiege des serbischen Königreichs. Die Muttergotteskirche im Zentrum zieren bedeutende Fresken. Die Königskirche und die Nikolauskirche stehen daneben. Die äußeren Gebäude beherbergen das Kloster mit dem Refektorium. Das Westtor wird von einem Wehrturm überragt. Die Anlage gehört zum UNESCO-Welterbe der Menschheit.

Ich fahre zurück zur Hauptstraße. Eine Autobahn gibt es in diesem Gebiet nicht. An einer Engstelle vor Erreichen der Donauebene steht die Burg Maglic. In Kraljevo gibt es in einem großen Supermarkt, schließlich einen Geldautomaten und gleich danach eine Tankstelle. In Kragujevac erreiche ich dann den Autobahnzubringer zur A 1. 

Nach 19 Uhr bin ich in Belgrad. Vor der Savebrücke nehme ich die Ausfahrt und sehe schon das Radisson Blu Hotel Old Mill. Mein Standard Zimmer im 9. Stock ist großartig und bietet allen erdenklichen Komfort mit Sitzecke, tiefen Fenstern und einen Ausblick auf die Save. Ich gehe zum Abendessen ins Hotelrestaurant. Es gibt eine Hühnersuppe, geräucherten und angebratenen Thunfisch mit Selleriepüree und Bratkartoffel. Danach bügle ich meine Kleidung, die mir in den Schwarzen Bergen gewaschen wurde, mit dem im großen Kleiderschrank entdeckten Bügeleisen (inkl. vorhandenem Bügelbrett).

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14. Tag: Ich kaufe mir am Kiosk eine 3-Tages-Karte für Tram und Bus. Vor dem Hotel fahren drei Tramlinien vorbei. An der Ekonomski Fakultet steige ich um und fahre hinauf zur Station Kalemegdan an der Festung.

An der Burgmauer setze ich mich im Café Antico Sapore in die Sonne und bestelle Cevapcici, einen Griechischen Salat und ein Bier. Danach laufe ich ins Innere der Festung, die sich über den gesamten Hügel erstreckt und einen schönen Blick auf Donau und Save bietet.

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Schon keltische Stämme befestigten den Burgberg, danach nutzen ihn die Römer, die Byzantiner und die Österreicher. Oberhalb der „Alten Brücke“ über die Save steht die Kathedrale des Heiligen Erzengels Michael.

Ich schlendere die Fußgängerzone „Knez Michailova“ mit ihren Jugendstilhäusern entlang. Auf der Koce Kapetana setze ich mich an einen Tisch vor dem Jugendstilcafé im Haus Nr. 32. Zum bestellten Cappuccino wird mir eine große Flasche Wasser mit Minze gredenzt.

Ich gehe weiter in den Hof des Rektorats der Universität, höre einer modernen Zigeunerband zu, kaufe bei Zara eine Winterjacke, werfe einen Blick ins Hotel Moskva in reinem „Art Noveau“ Stil,

kaufe eine Brotzeit aus gefüllten Teigrollen, einmal mit Hackfleisch und einmal mit Pilzen, und laufe entlang des Parlaments zur nächsten Tramhaltestelle. Das Verkehrschaos zur „rush hour“ ist groß, die Tram fährt auf der gleichen Spur wie die Autos und es gibt keine Vorrangschaltung. So geht es „stop & go“ Richtung Bahnhof. Ab da hat die Tram eine eigene Trasse Richtung Hotel.

15. Tag: Ich fahre mit der Tram zum Bahnhof. Im Wirtsgarten des „1884“ ergattere ich einen Sonnenplatz und bestelle mir ein gutes Frühstück mit drei Spiegeleiern, frischem Brot, Schafskäse, Tomaten, Wasser und Cappuccino. Dann warte ich vergebens auf meine Tram zur Save Kathedrale. Schließlich nehme ich eine andere Linie und steige in einen Oberleitungsbus um. Auf der Fahrt stelle ich fest, warum keine Tram kann. An einem Platz, über den sie fahren sollte, ist alles aufgegraben und es gibt auch keine Schienen. 

Die Save Kathedrale ist seit 1935 im Bau, ähnlich der Sagrada Familia in Barcelona. Sie soll einmal das größte orthodoxe Gotteshaus werden, so groß wie die Haghia Sophia. Die Krypta ist schon fertig, riesig groß mit viel Goldglanz und sehr beeindruckend.

Da es mit dem O-Bus so gut ging, nutze ich Ihn gleich für eine Weiterfahrt zur Universität. Unterhalb beginnt das Ausgehviertel Skardalija mit einer abschüssigen Gasse mit urgemütlichen Wirtshäusern und Cafés und weiter unten mit Diskotheken.

Nach einem Bier auf der Terrasse der „Bar Red“ fahre ich mit dem Bus zur Strahinjica Straße, ein schickes Ausgehviertel, im Volksmund Silicon Valley genannt. Im Restaurant „Dorian Gray“ bekomme ich ein spätes Mittagessen mit guter Norwegischer Fischsuppe und einem schrecklich trockenem Ayam Goreng. Die Fahrt zurück ins Hotel verläuft problemlos.

Service Belgrad:
Hotel Radisson Blu Hotel Old Mill Standard EZ ab 90 €
Tram und Bus 3-Tages-Ticket 6,30 €
Festung und Save Kathedrale Eintritt  frei

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Zagreb – Mittagspause in Kroatiens Hauptstadt

16. Tag: 548 km: Ich fahre an der Savebrücke auf die Autobahn. Die Landschaft ist flach und eintönig. Auf dem „Autoput“ hat man früher angeblich Ziegelsteine auf das Gaspedal gelegt und es ging immer in gleichbleibender Geschwindigkeit geradeaus. Ich probiere das nicht aus. Die Grenze zwischen Serbien und Kroatien ist schnell passiert. Kurz nach zwölf Uhr fahre ich in Zagreb, dem alten Agram ein. 

Die Altstadt / Gornji Grad erstreckt sich auf zwei Hügel. Auf dem kirchlichen Hügel Koptol befindet sich die Kathedrale St. Stephan und Maria Himmelfahrt mit 105 Meter hohen Türmen. Davor steht die goldene Muttergottes-Statue. Im Graben zwischen den zwei Hügeln verläuft eine Gasse mit Cafés und Restaurants. Ich gönne mir einen Hamburger und ein kleines Bier, bevor ich den weltlichen Hügel, den Gradec besteige. Hier befindet sich das Parlament Sabor, das Rathaus und das Museum der Stadt Zagreb.

In der Unterstadt Donij Grad setze ich mich auf die Terrasse eines Cafés in die Sonne. Am Städtischen Hauptplatz steht die Reiterstatue des Volkshelden Josip Jelacic. Bevor ich wieder auf der Autobahn Strecke mache, fahre ich die hufeisenförmige Pakanlage ab, die von Milan Lenuci geplant wurde und sich durch die Unterstadt zieht. Hier steht auch der Kunstpavillon.

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Laibach / Ljubljana  – eine zauberhafte Hauptstadt

Nach der slowenischen Grenze ändert sich die Landschaft dramatisch: Grüne Täler mit hübschen Dörfern, ziegelgedeckte Kirchtürme, bewaldete Berge, wie bei uns in den Bayerischen  Alpen. An der Autobahnspange im Industriegebiet liegt umgeben von Supermärkten, Outlets und einem Multiplex-Kino der schwarze Klotz des Radisson Blu Hotels. Die Zimmer sind wie von Radisson gewohnt recht groß und das Bett bequem. Von meinem Zimmer habe ich einen schönen Blick auf die Burg.

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17. Tag: Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen inklusive pochierten Eiern, frischem Lachs und slowenischem Perlwein. Das Hotel bietet einen Taxiservice für 5 € pro Fahrzeug zur Fahrt in die Altstadt.

Ich werde über die im Jugendstil erbaute Drachenbrücke zum Markt gefahren. Auf dem Markt gibt es der Jahreszeit entsprechend viele verschiedene Sorten Paprika, Himbeeren, erntefrische Trauben, Maronen, Steinpilze und Reherl.

Ich besichtige die Kathedrale und laufe am schönen Barockbrunnen der Krainer Flüssse vom Venezianer Francesco Robba vorbei zum Rathaus. Über die drei Brücken, die die Ljubljanica queren, erreiche ich die rot getünchte Franziskanerkirche. Rundherum stehen bedeutende Bauten des Jugendstils, wie das Kaufhaus Urbanc, das Hotel Union, die Genossenschaftliche Wirtschaftsbank und der Star in Laibach: Das Gebäude der Volksdarlehenskasse.

Ich laufe weiter zum Nationaltheater. Am Platz vor der Universität wird von einem Mädchenchor, begleitet von einem Gitarristen, ein Volkslied für eine Aufführung geprobt und ein Sound-Check durchgeführt. Hinter der Open-Air-Bühne ragt die Philharmonie empor. An den Kolonnaden vorbei, kehre ich zurück zum Markt. Auf der Terrasse des Café Cokl warte ich in der Sonne auf meine Söhne und ihre Freundinnen, die über unseren Nationalfeiertag ein langes Wochenende in Triest und Slowenien verbringen und mich hier treffen wollen. Nach der Begrüßung trinken wir einen hervorragenden Sandinistenkaffee aus Nicaragua. Danach zeige ich ihnen den Markt. Wir essen im Restaurant Mediterraneo im Freien. Ich nehme einen Gersteneintopf mit Krainer Wurst – sehr schmackhaft! Danach fahren wir mit der modernen Standseilbahn hinauf zum Burgberg.

Von der Festung haben wir einen schönen Blick über die Stadt bis hin zu den Karawanken.

Nach einer Pause im Hotel bzw. Gästehaus treffen wir uns wieder am Markt und schlendern nochmal durch die schön beleuchtete Altstadt.

Es ist viel junges Volk auf den Straßen. Zum Aperitif wir landen wir in einer Bar mit Tischen und Stühlen am Fluss in der nur slowenische Produkte ausgeschenkt werden. Anschließend genießen wir ein ausgezeichnetes  Abendessen im Restaurant Most bei gutem slowenischen Wein.

 Im Markt steht dann schon Taxi von dem Unternehmen bereit, das den Shuttle zum Hotel bedient.

Service Laibach:
Hotel Radisson Blu DZ zur Alleinbenutzung ab 115 €
Taxi Intertours Hotel – Altstadt 5 €
Bergbahn zur Festung 2,20 €

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18. Tag: 424 km: Nach einem kräftigen Frühstück im Hotel sind wir auf der Autobahn und fahren durch den Karawankentunnel nach Kärnten und durch den Katschberg- und Tauerntunnel weiter ins Salzburger Land. Dort empfängt uns der berühmte Salzburger Schnürlregen. Nach einer Sichtkontrolle der Seehoferschen Grenzkontrolle sind wir am Nachmittag wieder in Bayern. Gewohnt  zuverlässig hat mein 20 Jahre altes Auto die 3157 Kilometer bewältigt.

Service Mautgebühren:
Vignette Österreich 1 Woche 8,90 €
Brennerautobahn Österreich Innsbruck-Brenner 9 €
Brennerautobahn Italien Brenner – Trient Süd 9,80 €
Autobahn Italien Piovene Rocchette – Mestre 7,10 €
Autobahn Serbien Kragujevac – Belgrad – Grenze 6,50 €
Autobahn Kroatien Grenze – Grenze 18,50 €
Vignette Slowenien 5 Tage 15 €
Karawankentunnel 7,20 €
Katschberg- und Tauerntunnel 11,50 €

Meine Bewertungen:

Venedig-Marghera:

 Saranda:

Berat:

Ohrid:

Prizren:

 Prokletije Nationalpark

Belgrad:

Laibach:

Diese Reise fand im September/Oktober 2017 statt.

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4 Gedanken zu „Durch das Land der Skipetaren – in den Schluchten des Balkans

  • November 5, 2017 um 6:57 am
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    Spannender Bericht mit sehr schönen Fotos von einer eindrucksvollen Reise.

    Antwort
    • November 9, 2017 um 9:44 am
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      Es freut mich, dass der Beitrag gefallen hat. Vielen Dank für den Kommentar!

      Antwort
  • Dezember 1, 2017 um 9:12 pm
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    Lieber Michael,
    wieder unglaublich spannend und individuell.Habe sofort Lust, diese Reise nachzufahren.
    Herzliche Grüße Brigitt

    Antwort
    • Dezember 5, 2017 um 3:02 pm
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      Vielen Dank für das positive Feedback. Das ist eine schöne Motivation für die nächsten Beiträge. Danke!

      Antwort

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