Dalmatien – Urlaub an kristallklarem Wasser

Diese Mietwagenreise führt an der wunderschönen Adriaküste entlang von Dubrovnik bis Sibenik. Wir machen zwei Ausflüge nach Montenegro und einen Abstecher in die Herzegowina. Außerdem besuchen wir den Nationalpark Krka – im späten Frühjahr sind die Wasserfälle überwältigend.

Anreise

1. Tag: Wir fliegen mit Lufthansa am Nachmittag von München nach Dubrovnik. Dort übernehmen wir den vorgebuchten Mietwagen, eine weißen Fiat Punto von Vero Rent. Zu unserem Hotel, dem“ Iberostar Epidaurus“ sind es nur gute fünf Kilometer.

Service An- und Abreise:
Linienflug München – Dubrovnik und Split – München mit Lufthansa ab 184 € inkl. Gepäck.
Mietwagen Fiat Punto von Vero Rent 1 Woche inkl. Einwegmiete und Vollkaskoversicherung ohne SB ab 162 € – Fahrten nach Montenegro und Bosnien-Herzegowina müssen angefragt werden.
Die Bucht von Cavtat

Das Hotel liegt direkt an der Bucht von Cavtat. Es gibt einen schmalen Kiesstrand, eine gekachelte Fläche mit Pool, Liegen und Schattendächern, eine schöne Restaurantterrasse von Pinien beschattet, ein großes, helles Restaurant im Erdgeschoß.

„All Inclusive“ schließt auch einen Café, Eiscreme und Gebäck am Nachmittag und den „Sundowner“ mit ein. Diesen nehmen wir auf der Terrasse im 1. Stock in der Nähe der Bar ein. Von dort können wir bis zum Berg Sid und auf Dubrovnik schauen.

2. Tag: Wir erkundigen die Altstadt von Cavtat. Die Siedlung auf einer Halbinsel entstand schon in Hellenistischer Zeit, unter den Römern hieß der Ort Epidaurum. Im 7. Jahrhundert flohen die Bewohner vor den Slawen und Awaren und gründeten 20 Kilometer nördlich die Stadt Dubrovnik.

Die engen Gassen, der kleine Hafen, die hübsche Uferpromenade und der Friedhof auf dem Hügel mit dem Jugendstil-Mausoleum der Reederfamilie Racic bezaubern uns. Die Halbinsel umrunden wir auf einem schattigen Weg unter Pinien. Vorgelagert ist die Insel Mrkan.

Dubrovnik – das alte Ragusa – UNESCO Weltkulturerbe

3. Tag: 40 km: Wir fahren mit dem Auto nach Dubrovnik. Es ist noch Nebensaison und so ergattern wir einen Parkplatz direkt am Pile Tor. Unter einem Säulenbogen steht die Statue des Stadtheiligen St. Blasius. Es reizt uns, auf die bis zu 25 Meter hohe und sechs Meter breite, mächtige Stadtmauer zu steigen

und die Altstadt zu umrunden. Der zwei Kilometer lange Weg bietet herrliche Ausblicke auf die Stadt, die vorgelagerten Festungen Lovrijenac, Bokar und Ivan, auf den Berg Srd und auf das Meer.

Zurück am Piletor steigen wir hinunter zum Onofrio-Brunnen. Er wurde im 14. Jahrhundert als Endpunkt der neuen Wasserleitung zur Versorgung der Stadt errichtet. Der kleine Platz am Ende des Stradun wird eingerahmt von der Erlöserkirche, dem Franziskaner- und dem Klarissinnenkloster. Am anderen Ende der Prachtstraße steht die Statue des Roland vor dem schlanken Uhrturm. Rechts daneben schließt sich das Rathaus, der Rektorenpalast und die Domkirche an. Vorbei am Dominikanerkloster aus dem 13. Jahrhundert mit einem schönen romanischen Portal endet unser Spaziergang am südlichen Stadttor.

Auf dem Rückweg besichtigen wir die Synagoge aus dem Jahr 1408. Sie ist das älteste jüdische Gotteshaus in Europa nach der Synagoge von Prag.

Die Bucht von Kotor in Montenegro – UNESCO Weltnaturerbe

4. Tag:  150 km: Bis zur Grenze nach Montenegro sind es von Cavtat aus nur 25 Kilometer. Mittlerweile ungewohnt für uns sind die Grenzkontrollen, die bei nur acht Fahrzeugen vor uns fast 30 Minuten in Anspruch nehmen. Auch die Fahrzeugpapiere und die Versicherungsunterlagen werden geprüft. Bei Herceg Novi erreichen wir die Bucht von Kotor.

Sie ist ein 30 Kilometer langer Fjord mit bis zu 1900 Meter hohen Bergen an seinen Flanken. Wir bleiben auf der nördlichen Küstenstraße E 65 und fahren bis Kotor am Ende Bucht.

Auf dem Uferparkplatz, im Schatten eines großen Kreuzfahrtschiffs, stellen wir unseren Wagen ab und betreten durch das Stadttor den Hauptplatz der Stadt.

Die erste Blüte der hellenistischen Gründung erfolgte ab 476 n. Chr. unter einer lockeren, 600 Jahre dauernden Herrschaft von Byzanz, die weitgehende Autonomie gewährte. So wuchs der Handel in diesem sicheren Hafen. Ab 1420 hatte Venedig das sagen, drei türkische Angriffe konnten in dieser Zeit abgewehrt werden.

Wir laufen durch die engen, schattigen Altstadtgassen, hoch über uns thront die Festung Sveti Ivan auf dem felsigen Bergrücken. Am weiten Hauptplatz mit dem eckigen, gedrungenen Uhrturm gibt es einige schöne Lokale mit Tischen im Freien.

Auf der Rückfahrt machen wir in Perast Station. In dem schmucken Ort stehen an der verkehrsberuhigten Uferstraße herrschaftliche Häuser mit einem wunderschönen Blick auf die beiden Inseln mit den Kirchen des Heiligen Georg und „St. Marien auf dem Felsen“. Die Häuser wurden von Kapitänen der venezianischen Flotte als Ruhesitz erbaut.

Zur Halbinsel Peljesac – zu Austern und Wein

5. Tag: 244 km: Wir fahren auf der Küstenstraße an Dubrovnik vorbei nordwärts. Vor der Küste liegen die Inseln Sipan, Jakljan und Olipa.

Nach 60 Kilometern zweigt die Straße zur Halbinsel Peljesac ab. Peljesac ist 75 Kilometer lang und hat bis zu 1.000 Meter hohe Berge. Von der Halbinsel stammen die besten Weine Kroatiens und es gibt hervorragende Muscheln und Austern. Die ersten Austernbänke sichten wir gleich am Anfang bei Ston. Die frühere Stadtrepublik war mit fünf Kilometer langen Mauern gesichert, drei Kilometer sind heute noch begehbar.

Über der Bucht von Trstenek stoppen wir an einem Aussichtspunkt mit einem herrlichen Blick über das Meer auf die Insel Mljet. Ebenfalls fantastisch ist die Aussicht vom Franziskanerkloster oberhalb des Hafenstädtchens Orebic.

Gegenüber liegt die Insel und Stadt Korcula, der Geburtsort des berühmten Chinareisenden Marco Polo.

Auf dem Rückweg auf der Jadranska Magistrala (Adriatica) halten wir noch in Trsteno. Das Arboretum hoch über dem Meer ist älteste Sammlung exotischer Bäume und Pflanzen Kroatiens.

Die Adriaküste von Montenegro und der Skadarsee

6. Tag: 260 km: Heute morgen fahren wir wieder über die Grenze nach Montenegro. Mit der Fähre setzen wir von Kamenari nach Leptani an der engsten Stelle der Bucht von Kotor über.

Am Ferienflughafen Tivat vorbei erreichen wir bei Budva wieder die Adriaküste. Bei Milocer befinden sich die ehemaligen Sommerresidenzen der serbischen Königsfamilie Kraljeva und Kraljicina Plaza in zwei schönen Buchten. Gleich dahinter liegt die Felseninsel Sveti Stefan, über einen Damm mit dem Festland verbunden.

1952 wurden die letzten Einwohner des Inseldorfes umgesiedelt und die Häuser für Touristen modernisiert. Wir bleiben auf dem Festland und nehmen in einem Terrassenrestaurant mit Blick auf die Insel unser Mittagessen ein.

Danach benutzen wir den Sozina-Straßentunnel durch das Küstengebirge bei Petrovac. Es ist die schnellste Verbindung von der Küste in die Hauptstadt Podgorica.

Am anderen Ende des Tunnels sehen wir schon den Skadarsee, auch Skutarisee genannt, vor uns liegen. Er hat bei hohem Wasserstand jetzt im Frühjahr die Größe des Bodensees. Zwei Drittel des Sees gehören zu Montenegro, ein Drittel zu Albanien.

Wir nehmen die kleine Nebenstraße durch den Nationalpark entlang der überfluteten Auen des trägen Flusses Crnojevica. Bald führt die Straße kurvenreich in die karstigen Hügel oberhalb. Griechische Landschildkröten sonnen sich auf dem Asphalt.

Wir umkurven sie vorsichtig und gelangen schließlich zur alten Brücke (Stari Most) über den Fluss. Über den 958 Meter hohen Pass Krstac erreichen wir wieder die Adriatische Küste bei Budva.

Wir fahren die Promenade am Slovenska Plaza entlang bis zum Hafen mit den Luxus-Motoryachten. Dahinter erhebt sich die Altstadt auf einem felsigen Sporn. In den romantischen Gassen lässt sich ein Brautpaar fotografieren. Neben der Kirche zur „Heiligen Maria an der Spitze“ erstreckt sich der kleine Stadtstrand mit blauen Liegestühlen und einem Café mit Tischen, Stühlen und Strohschirmen auf dem groben Sand.

Service Süddalmatien:
Remisens Hotel Epidaurus (vormals Iberostar) in Cavtat DZ mit Halbpension ab 112 €.
Synagoge Dubrovnik Eintritt 5 €.
Fähre Kamenari – Leptani 4,50 € einfach.
Sozina Tunnel 2,50 € einfach.
Ein Abstecher nach Bosnien – Mostar – UNESCO Weltkulturerbe

8.  Tag: 252 km: Nach einem Ruhetag im Hotel starten wir unsere Weiterreise entlang der Adriaküste. Bis zu Abzweigung nach Peljesac kennen wir die Strecke bereits. Kurz danach überqueren wir heute zum ersten Mal die Grenze nach Bosnien-Herzegowina. Neum ist die einzige Stadt des Landes am Meer. Gleich dahinter sind wir wieder in Kroatien. In Opuzen verlassen wir die Küstenstraße und fahren entlang der Neretva flussaufwärts. Vor der Grenze bei Metkovic staut sich der Verkehr. Nach einer weiteren Stunde fahren wir in die größte Stadt der Herzegowina, Mostar ein.

An der Hauptstraße sehen wir noch Ruinen aus den Jugoslawischen Bürgerkrieg mit Einschlägen von Mörser und Granaten an der Fassade. Wir parken auf einem privaten Grundstück in der Nähe der alten Brücke über die Neretva.

Sie wurde 1556 unter osmanischer Herrschaft errichtet und im  Bürgerkrieg 1993 zerstört und danach wieder aufgebaut. Von ihrer Brüstung springen mutige Jugendliche die knapp 20 Meter hinunter in den Fluss. Am anderen Flussufer bummeln wir durch eine Basargasse mit einem großen Souvenirangebot und entsprechendem Gedränge.

Am frühen Nachmittag erreichen wir den Wallfahrtsort Medjugorje. Hier hatten sechs Seher im Jahr 1981 eine Marienerscheinung. Es entstand um die neue Kirche Sankt Jakob ein geschäftiger Wallfahrtsort mit Einrichtungen für die zahlreichen Pilger. 

In der Pizzeria Colombo setzen wir uns auf die Terrasse und machen Mittagspause.

An der Makarska Riviera

Am Nachmittag reisen wir am kleinen Grenzübergang von Crveni Grm wieder nach Kroatien ein. Über die Höhen des Karst fahren wir hinunter zur Adriaküste.

In Makarska, dem Hauptort der gleichnamigen Riviera, haben wir eine Übernachtung im „Aparthotel Park Osejava“ am südlichen Ende der Hafenpromenade „Marineta“ gebucht.

So können wir Abends dort einen schönen Spaziergang unternehmen und in einem der Terrassenlokale einkehren. An der Kaimauer liegen etliche Ausflugsboote, darunter einige schöne Schoner, die Fahrten zur Insel Brac anbieten.

9. Tag: 95 km: Es geht weiter der Küste entlang bis zur mächtigen Festung Klis oberhalb der Bucht von Split. Sie liegt an der alten Handelsstraße von der Küste hinauf nach Sarajevo. Wir besichtigen das Gemäuer und genießen den weiten Ausblick.

Split – der Palast des Kaisers Diokletian – UNESCO Weltkultuerbe

Split ist mit 250.000 Einwohnern das Zentrum Dalmatiens. Im nahen Salona regierte von 284 bis 305 nach Chr. der römische Kaisers Diokletian. Auf einer Halbinsel am Meer ließ er seinen Altersruhesitz erbauen. Der Diokletianspalast ist 30.000 qm groß und besteht aus vier Tempeln, 16 Türmen und vier Zugangstoren, dem Goldenen, dem Silbernen, dem Eisernen und dem Bronzenen Tor.

Wir parken unseren Wagen auf dem großen Parkplatz am „Gimnazija Vladimir Nazor“ und starten zu unserer Stadtbesichtigung. An der östlichen Außenwand des Diokletianpalastes gibt es einige Verkaufsstände für Textilien und Souvenirs. Auch das Innere des Palastes ist nicht nur ein großartiges Museum, es gibt auch Freiluftcafés, Restaurants und Verkaufsstände dort.

Durch das „Silberne Tor“ gelangen wir zum „Peristyl“, dem zentralen Platz des Komplexes, mit großartigen, antiken Säulenreihen durch die man ins „Vestibül“ tritt, der Eingangshalle zu den Kaiserlichen Gemächern. Die Kathedrale befindet sich im ehemaligen Mausoleums für Kaiser Diokletian. Der Bau des Glockenturms begann erst im 13. Jahrhundert. Etwas westlich des Platzes gelangt man zum ehemaligen Jupitertempel, umgewandelt in der Spätantike in eine Taufkapelle.

Danach gehen wir durch das „Bronzene Tor“ hinaus zur Hafenpromenade „Riva“. Links befindet sich das große Fährterminal, rechts reihen sich die Freiluftcafés und -restaurants aneinander. Sie haben einheitliche, weiße Sonnensegel, die Promenade ist palmenbestanden und mit futuristischen, weißen Leuchten bestückt – mir gefällt das recht gut.

Am Ende der Promenade steht der rote „Prokulatoren Palast“ am venezianisch gestalteten „Platz der Republik“. Wir gehen wieder in die Altstadt zurück zum Volksplatz mit dem alten gotischen Rathaus und den gut erhaltenen Palästen der Adligen.

Der Uhrturm zeigt 24 Ziffern, anstatt der üblichen 12.  Durch das „Eiserne Tor“, gleich daneben, gehen wir zurück zum „Peristyl“ und von dort durch das „Goldene Tor“ hinaus zum Denkmal des Bischofs Gregor von Nin. Wer am goldenen Zeh der Statue reibt, der hat Glück, heißt es im Volksmund  – sie ist schon ganz blank gescheuert!

Wir steigen in unseren Fiat und fahren weiter entlang der Küste und am Flughafen vorbei nach Seget Donji. Hier haben wir im „Hotel Jadran“ ein Zimmer für drei Nächte gebucht. Das Hotel liegt direkt an der Bucht von Trogir. 

Von unserer Terrasse unter Pinien haben wir einen schönen Blick aufs Meer, von dem wir nur durch einen Fußweg getrennt sind. Am Abend ankert das kleine aber feine Kreuzfahrtschiff Columbus 2 von Hapag Lloyd in der Bucht direkt vor unserem Hotel.

Der überwältigende Krka – Nationalpark

10. Tag: 160 km. Wir fahren morgens zum Parkplatz bei Lozovac von wo aus die Nationalparkverwaltung Shuttle-Busse zum Skradinski Buk einsetzt. Es ist der schönste Travertin-Wasserfall Europas.

Jetzt Anfang Mai fließen bis zu 300 Kubikmeter Wasser pro Sekunde auf 800 Meter Länge in 17 Stufen hinunter Richtung Adria. Es gibt viele schön angelegte Stege und Wege am und im Wasser und durch die Flussauen. Wir sind begeistert!

Mittags lassen wir uns zum Parkplatz zurückbringen und fahren weiter zur Wassermühle an den Roski Wasserfällen. Hier gibt es ein kleines Terrassenrestaurant, wo kroatischer luftgetrockneter Schinken, Käse und frisch gebackenes Brot angeboten werden. Wir greifen gerne zu.

Nach  der Brotzeit laufen wir hinunter zum Ufer des Visovacer Sees. Einheimische machen hier auf der Wiese Picknick mit Blick auf die 15 Meter hohen Wasserfälle der Krka, die sich hier in den See ergießen. Wir wandern oberhalb des Wasserfalls entlang der Stromschnellen in den Canyon mit 150 Meter hohen Felswänden.

Es geht mit unserem Wagen noch weiter flussaufwärts zu einem schönen Aussichtspunkt mit einem Denkmal. Es erinnert an den Besuch der Wasserfälle durch Kaiser Franz Josef I. und Kaiserin Sissy. Im Talgrund fließt die Krka über die 60 Meter hohen Kaskaden von Manojlovac. In Knin endet unsere Fahrt entlang des Flusses.

Der Dom zu Sibenik – UNESCO Weltkulturerbe

11. Tag: 135 km: Sibenik an der Mündung der Krka in die Adria war zu venezianischer Zeit die größte Stadt Dalmatiens. Entsprechend prächtig ist die Altstadt und vor allem der Dom St. Jakob, erbaut von 1431 bis 1555.

Die besondere Konstruktion mit Steinplatten und Rippen ohne Nutzung von Bindematerial, die großartigen Steinmetzarbeiten am Löwenportal und an den 71 ausdrucksstarken Köpfen am Gesims sind einmalig.

Gegenüber steht die prächtige Stadtloggia im Renaissancestil mit ihren neun eleganten Bögen im Erdgeschoß. Weitere sehenswerte Kirchen sind die Nikolauskirche, die Barbarakirche und die Franziskanerkirche. Durchs Seetor mit seinen beiden Kanonen an den Seiten kommen wir ans Ufer der Krka, wo zahlreiche Segelboote vertäut sind. Oberhalb der Altstadt ragt der Burgberg empor.

Die malerische Inselstadt Primosten

Entlang der Küste mit Blick auf das kristallklare Wasser der Adria fahren wir weiter zur malerischen Inselstadt Primosten. Sie ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Gleich hinter dem Stadttor setzen wir uns auf die Terrasse eines netten Restaurants. Wir genießen mediterrane Salate und ein kühles Glas Weißwein.

Danach bummeln wir durch die engen Gassen und hinunter zum Meer. In der Bucht findet gerade eine Segelregatta statt.

Am Nachmittag machen wir einen Spaziergang auf „unserer“ Strandpromenade in das Zentrum des kleinen Fischerorts Seget Donji. Hier essen wir auf der Terrasse eines kleinen Fischrestaurants zu abend.

Zur Einsiedelei auf der Insel Ciovo

12. Tag: 28 km: Es ist heute unser letzter Tag in Dalmatien. Wir fahren durch Trogir, das zwischen dem Festland und der Insel Ciovo liegt. Entlang der Nordküste der Insel fahrend, haben wir immer wieder einen schönen Blick auf Split, auf der anderen Seite der Bucht.

Kurz vor dem Ostende der Insel parken wir unser Fahrzeug auf dem Wanderparkplatz. Zu Fuß gehen wir zur Südküste hinunter. Die Vegetation ist üppig, mannshohe Agavenblüten säumen den Küstenpfad und der Blick über das Blaue Meer ist wunderbar. In der Ferne grüßen die Inseln Solta und Brac und die Makarska Riviera.

Am Felshang klebt das Kirchlein „Prizidnica“ der Einsiedelei „Gospe od Prizidnice“ am Hang über dem Meer.

Trogir – UNESCO Weltkulturerbe

Wir fahren zurück nach Trogir. Am Parkplatz hinter dem Busbahnhof parken wir unseren Wagen.

Die Stadt hat die am besten erhaltenen romanisch-gotischen Altstadt an der Adria und im gesamten Osteuropa. Durch das Nordtor gehen wir zum „Platz Johannes Paul II“.

Vor uns, in der Loggia mit dem schönen Uhrturm, singt ein Chor. Daneben steht das Rathaus und hinter uns befindet sich die Kathedrale St. Laurentius mit dem Portal des Meisters Radovan. Als wir in den Glockenturm steigen fängt gerade das ohrenbetäubende 12-Uhr-Läuten an.

Die engen Gassen, die romanischen Torbögen und gotischen Innenhöfe mit Blumenschmuck bezaubern uns. Durch das Südtor kommen wir an die Hafenpromenade und machen in einem der Freiluftrestaurants eine gemütliche Mittagspause. Am Ende des Kais ragt die „Festung Kamerlongo“ aus dem Jahr 1420 auf.

Service Mitteldalmatien:
Aparthotel Park Osejava in Makarska DZ ab 60 €.
Hotel Jadran in Donji Seget DZ mit Terrasse und Meerseite ab 52 € inkl. Frühstück.
Nationalpark Krka Eintritt 15 € (April – Juni).
Kathedrale Trogir mit Glockenturm Eintritt 3,50 €.

Jetzt wird es Zeit zum Flughafen zu fahren, der näher an Trogir liegt als an Split. Im Duty Free Laden erwerbe ich noch einen besonders edlen Sliwowitz, bevor wir uns an Bord des kleinen Canadair Jet der Lufthansa Citylines begeben.

Aus dem Fenster blicken wir im Steigflug zum Abschied auf Trogir, die Inseln Ciovo und Solta und die Inselkette der Kornaten.

Diese Reise fand im April/Mai 2012 statt. Ich reiste mit meiner Frau. Tarifstand: Juni 2018.

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