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Das Verkehrsmuseum auf der Theresienhöhe

Vom ersten Fahrrad von Freiherr von Drais aus dem Jahr 1817 bis zum autonom fahrenden E-Kleinbus für zwölf Fahrgäste bietet das Verkehrsmuseum eine breite Palette an seltenen Ausstellungsstücken. Die Abteilung für Schienenfahrzeuge glänzt u.a. mit einer Dampflok von 1867 für Personenzüge und mit einem Dampf-Triebwagen der steilsten Zahnradbahn der Welt. Begleiten Sie mich auf einen Rundgang durch das Verkehrszentrum des Deutschen Museums München.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Halle 1

Die drei denkmalgeschützten Messehallen aus dem Jahr 1907 bieten mit 12.000 m² viel Platz und die großen Fensterflächen lassen vom Goggomobil bis zum Silberpfeil alle Fahrzeuge in einem guten Licht erscheinen.

Die Münchner Messe wurde 1998 von der Theresienhöhe nach Riem ganz im Osten der Stadt verlegt. Dort war nach dem Umzug des Flughafens ins Erdinger Moos genügend Platz für eine Vergrößerung der Ausstellungsfläche frei geworden. Schrittweise wurde ab 2003 das Verkehrszentrum des Deutschen Museums in den generalsanierten alten Messehallen eröffnet.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Forum und Eingang

Da sich mir die Anordnung der ausgestellten Objekte und deren Verteilung auf die drei Hallen nicht erschließt, habe ich mir erlaubt diesen Beitrag thematisch und chronologisch besser zu sortieren:

A – Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Der Benz Patent-Motorwagen wurde von Carl Benz 1885 in Mannheim konstruiert und 1886 patentiert. Er gilt als das erste praxistaugliche Automobil der Welt mit einem Verbrennungsmotor. 

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Benz Patent-Motorwagen

Der Einzylindermotor mit 954 cm³ Hubraum hat 0,75 PS und bildet eine Einheit mit dem Fahrgestell. Er verfügt bereits über eine Kurbelwelle, eine elektrische Zündung und Wasserkühlung. Das Original des Patent Motorwagens Nummer 1 wurde 1903 rekonstruiert und steht hier im Verkehrsmuseum. (Objekt in Halle 3)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Daimler Motorkutsche

Die Daimler Motorkutsche aus dem Jahr 1895 ist auch als Daimler Riemenwagen bekannt, was sich auf den Antrieb des Fahrzeugs bezieht. Das noch an eine Kutsche erinnernde Fahrzeug wurde von Wilhelm Maybach konstruiert und bis 1899 in einer Stückzahl von 150 Exemplaren mit unterschiedlichen Motorleistungen in Bad Cannstatt gefertigt. Das im Verkehrsmuseum gezeigte Exemplar verfügt über 2,5 PS. (Objekt in Halle 1)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Motorwagen Benz Ideal

Der von 1898 bis 1902 gebaute Motorwagen Benz Ideal gilt als Nachfolger des Benz Patent Motorwagens. Das im Verkehrsmuseum ausgestellte Exemplar von 1901 ist die letzte und zugleich stärkste Version dieses Fahrzeugtyps, der insgesamt 300-mal gebaut wurde. Der 2-Zylinder-Boxermotor mit 1723 cm³ entwickelte 8 PS. Mein Großvater mütterlicherseits hat bei Benz in Mannheim als Dreher gearbeitet. (Objekt in Halle 1)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Cyclonette

Die Cyclonette aus dem Jahr 1904 war ein leichter und sehr beliebter Dreiradwagen für Selbstfahrer mit 3,5 PS. Durch die Platzierung des Motors über dem Vorderrad mit seiner direkten Kraftübertragung war der Antrieb nicht so aufwendig wie bei größeren Fahrzeugen und daher recht preiswert. Es gab auch eine Version mit Kastenaufbau, gut verwendbar als kleines Lieferfahrzeug. Die Cyclonette wurde bis 1922 in Berlin gefertigt. (Objekt in Halle 3)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Rumpler Tropfenwagen

Der Rumpler Tropfenwagen von 1922 wurde von dem Flugzeugbauer Dr. Edmund Rumpler entwickelt. Der Versailler Vertrag von 1919 hinderte ihn daran weiterhin Flugzeuge zu bauen. Sein Fahrzeug hatte einen sehr geringen cw-Wert von 0,28 und erstmals bei einem Auto gewölbte Glasscheiben. Mängel an Motor und Lenkung und die ungewöhnliche Form bescherten diesem Wagen jedoch keinen großen Verkaufserfolg. Der Rumpler im Verkehrsmuseum ist einer von zwei erhalten gebliebenen Exemplaren. (Objekt in Halle 3)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Ford Model T

Ganz andere Erfolge feierte der Ford Model T, von dem mehr als 15 Millionen Exemplare verkauft wurden. Es war das erste am Fließband montierte Automobil der Welt, wurde von 1908 bis 1927 gefertigt, hatte einen Vierzylindermotor mit 2,9 Liter Hubraum und 20 PS und erreichte damit eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Das auch „Tin Lizzie“ genannte Fahrzeug im Verkehrsmuseum entstand im Jahr 1922. (Objekt in Halle 3)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Alfa Romeo 6 c 1750 Gran Sport

Der rote Alfa Romeo 6 c 1750 Gran Sport von 1931 hat einen Sechszylindermotor mit 90 PS und erreichte eine Spitzengeschwindigkeit von 165 km/h. Der im Verkehrsmuseum befindliche Spider gehörte dem italienischen Rennfahrer Tazio Nuvolari und hatte beim Kesselbergrennen 1931 einen Motorschaden, worauf er ihn vor Ort verkaufte. (Objekt in Halle 2)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Minerva Coupé 32 CV AKS

Das Minerva Coupé 32 CV AKS aus dem Jahr 1932 ist ein Luxus-Automobil aus Belgien. Der 6 Zylindermotor mit knapp 6 Liter Hubraum war besonders für seine außerordentliche Laufruhe bekannt. (Objekt in Halle 2)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Mercedes Benz SuperSport

Der elegante und kraftvolle Luxussportwagen Mercedes Benz SuperSport wurde ebenfalls 1932 gefertigt. Mit Kompressor erreichte der 200 PS starke Wagen eine Spitzengeschwindigkeit von 175 km/h. (Objekt in Halle 2)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Tatra 87

Der Tatra 87 ist ein PKW der Oberklasse des tschechoslowakischen Herstellers mit einem luftgekühlten V8-Motor, von dem von 1937 bis 1950 über 3.000 Exemplare gefertigt und verkauft wurden. Zu den Besitzern dieses Fahrzeugs zählten u.a. John Steinbeck, Norman Forster, Jay Leno und der ägyptische König Faruk. (Objekt in Halle 2)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Adler Diplomat 3

Die sechssitzige Limousine Adler Diplomat 3 aus dem Jahr 1938 mit einer Karosserie von Karmann wurde im Zweiten Weltkrieg um 1941 mit einem Holzgasgenerator ausgerüstet. Statt Benzin wurde Holz benötigt, wobei statt einem Liter Benzin nun 3,5 kg Holz verbrannt wurden. Trotzdem sank die Leistung des Motors von 60 auf 36 PS. Die Umrüstung war notwendig geworden, da für private PKWs im Krieg kein Benzin zur Verfügung gestellt wurde. (Objekt in Halle 2)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Horch Sport Cabriolet Typ 853 A

Das Horch Sport Cabriolet Typ 853 A aus dem Jahr 1939 war eine Variation der der Oberklassen-Limousine Horch 850 mit Achtzylinder-Reihenmotor der zur Auto Union AG gehörenden deutsche Marke Horch. Der Typ 853 A hatte einen starken 120 PS-Motor mit einem zusätzlichen Gang speziell zur Fahrt auf den neuen Autobahnen. (Objekt in Halle 2)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Messerschmitt KR 175 Kabinenroller

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren vor allem Kleinstfahrzeuge gefragt.

Dazu gehört der Messerschmitt KR 175 Kabinenroller von 1954 mit einem 9 PS-Zweitaktmotor und 80 km/h Höchstgeschwindigkeit. Von meiner Tante wird berichtet, dass sie mit diesem Gefährt zusammen mit ihrem stattlichen Mann und den zwei kleinen Töchtern oft auf der Autobahn zwischen München und Mannheim unterwegs war. (Objekt in Halle 1)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - BMW Isetta 250

Die BMW Isetta 250 (hier aus dem Jahr 1957) war keine deutsche Konstruktion, sondern wurde von BMW in Lizenz gebaut. Die Original Iso-Isetta aus Italien wurde dort von 1953 bis 1955 produziert. Bei BMW kamen zwischen 1955 und 1962 mehr als 160.000 dieser „Motocoupés“ vom Band und wurden mit großem Erfolg verkauft. (Objekt in Halle 1)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Glas Goggomobil T25

Noch erfolgreicher war das Glas Goggomobil T250, hier aus dem Jahr 1964 mit dem 13 PS- Zweitaktmotor. Der Kleinstwagen wurde von 1955 bis 1969 allein in der Version Limousine mehr als 210.000-mal verkauft wurde. Mein guter Freund Heinz erzählte mir von seinen Mitfahrten im Goggo seines Vaters. 1966 wurde Glas in Dingolfing von der BMW AG aufgekauft. (Objekt in Halle 1)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Brezelkäfer

Personenkraftwagen nach dem Zweiten Weltkrieg:

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kompaktwagen VW Käfer entworfen und Prototypen produziert, zur Auslieferung kam der Käfer nicht mehr. 1946 begann die Serienproduktion im Werk Wolfsburg. Der Käfer VW Typ 1 im Verkehrsmuseum stammt aus dem Jahr 1949 und wird wegen dem kleinen, zweigeteilten Heckfenster mit Mittelsteg scherzhaft „Brezelkäfer“ genannt. Bis 1974 wurden in Deutschland knapp 12 Millionen Käfer produziert und danach vom ebenfalls sehr erfolgreichen VW Golf abgelöst.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - VW Sedan Käfer-Taxi

Der Käfer wurde jedoch im Werk Puebla in Mexiko weiterproduziert und über das Werk Emden bis 1985 nach Deutschland exportiert. Bis 2004 produzierte Volkswagen Mexico den Käfer. Das Verkehrsmuseum stellt auch ein VW Sedan Käfer-Taxi aus dem Jahr 1990 aus. Hier wurde der Beifahrersitz ausgebaut, um ein bequemeres Einsteigen auf die Rückbank zu ermöglichen. In Mexico City benutzte ich ein solches Käfertaxi im Juli 1993. (Objekte in Halle 1)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Buckeltaunus

Der Ford Taunus Spezial ist ein Auto mit einem Vierzylinder-Reihenmotor mit 34 PS und 1172 cm³ Hubraum und wurde im Ford-Werk Köln ab 1950 gefertigt. Sein Spitzname war „Buckeltaunus“. (Objekt in Halle 1)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Cadillac Series 62 Sedan

In den Vereinigten Staaten tauchten bald darauf die ersten legendären Straßenkreuzer auf. Bremskraftverstärker, Servolenkung, Automatik und luftunterstützte Federung gehörten zum Standard. Im Verkehrsmuseum steht ein 1959 Cadillac Series 62 Sedan mit 5,71 m Länge, gefertigt in Detroit. Der 6.4-Liter-V8 Motor mit 325 PS hatte einen ordentlichen Durst. (Objekt in Halle 2)

Stretchlimousine Lincoln Continental 1990 Town Car in San Francisco

Noch länger als der Sedan war jedoch die Stretchlimousine Lincoln Continental 1990 Town Car, in der ich mit meiner Familie 1992 in San Francisco vom Hotel zum Flughafen gefahren wurde.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - BMW 507 Gran Tourismo

Der BMW 507 Gran Tourismo war eine Automobil-Ikone seiner Zeit. Er war sehr teuer und es wurden wohl deshalb nur 252 Exemplare von 1956 bis 1959 gebaut. Die handgefertigte Karosserie und der V8-Motorblock wurden aus Aluminium gefertigt. Alain Delon, John Surtees, Ursula Andress, Toni Sailer, und Elvis Presley besaßen je ein Exemplar. Als Oldtimer erzielt dieser BMW heutzutage Rekordpreise. (Objekt in Halle 3)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Citroën DS 19

Der Citroën DS 19 war bei seiner Vorstellung im Jahr 1955 seiner Zeit weit voraus und war mit Scheibenbremsen vorne, Servolenkung, hydropneumatische Federung ausgestattet und hatte eine Stromlinienform. Der Wagen im Verkehrsmuseum stammt aus dem Jahr 1960. Die DS-Modelle wurden 20 Jahre lang produziert. (Objekt in Halle 2)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Mercedes Benz 300 d "Adenauerwagen" (Typ W 189)

Der große Mercedes Benz 300 d „Adenauerwagen“ (Typ W 189) Baujahr 1961 im Verkehrsmuseum München wurde von 1957 bis 1962 3.000-mal gebaut und u.a. als Staatskarosse eingesetzt. Auch bei Wirtschaftsbossen dieser Zeit fand er großen Anklang. Im Tessin hatte ich einmal Gelegenheit im Nachfolgemodell 300 SE (Typ W 112) mitzufahren. (Objekt in Halle 2)

Renault R 4

Den Renault R4 bin ich sogar schon selbst gefahren. Das rote Exemplar von Heinz brachte uns problemlos durch die Burgund und entlang der Loire bis zum Pointe du Raz in der Bretagne und über Paris zurück nach München. Im Verkehrsmuseum steht ein sandfarbener Renault R4 L aus dem Jahr 1962. Der R4 wurde bis 1994 über 8 Millionen mal verkauft und fuhr in mehr als 100 Ländern. (Objekt in Halle 1)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Renault R4 L

Letztes Jahr wurde der neue Renault 4 E-Tech der Öffentlichkeit präsentiert.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Porsche 911 S Edelstahlwagen

Der Porsche 911 S Edelstahlwagen aus dem Jahr 1967 wurde als Testwagen für einen Langzeitversuch mit einem Fahrzeug aus nichtrostendem Stahl gebaut. Er fuhr in 7 Jahren mehr als 150.000 Kilometer. (Objekt in Halle 3)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - NSU Ro 80

Der NSU Ro 80 von 1977 mit dem seltenen Wankelmotor war das erste Serienautomobil, dessen Form im Windkanal entwickelt wurde. Die Keilform konnte aber den hohen Benzinverbrauch des Kreiskolbenmotors nicht ausgleichen. Zudem war der Motor sehr schadensanfällig. (Objekt in Halle 3)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Dreirad-Lieferwagen Goliath GD 750

Lieferwagen, Busse und Kleinbusse:

Der Dreirad-Lieferwagen Goliath GD 750 Baujahr 1953 (Titelfoto) hat einen Zweizylinder-Zweitaktmotor mit 14 PS, der hinter dem Vorderrad arbeitete. Er hat eine Nutzlast von 750 kg und wurde von Borgwart in Bremen von 1949 bis 1955 gebaut. In meiner Kindheit war dieses Fahrzeug und das Pendant Tempo noch in den Straßen der Stadt regelmäßig zu sehen. Kohlenhändler lieferten damit Brikett und Koks aus und Kartoffelhändler verkauften direkt vor den Haustüren ihre Kartoffeln direkt vom Wagen. (Objekt in Halle 1)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Citroen 2 CV "Kastenente"

Die Citroen 2 CV „Kastenente“ wurde von 1951 bis 1978 hergestellt. Sie hat zwei praktische Flügeltüren am Heck, verfügt über einen Zweizylinder Boxermotor mit 12 PS und erreichte damit nur 70 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die Kastenende im Verkehrsmuseum stammt aus dem Jahr 1955. (Objekt in Halle 1)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Ford Taunus FK 1000

Der Ford Taunus FK 1000 hatte 1 Tonne Nutzlast und erreichte mit seinen 4-Zylinder-Viertaktmotor mit 55 PS 100 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Kleinbus und Lieferwagen wurde von 1953 bis 1965 in Köln gefertigt. Der Krankenwagen im Verkehrsmuseum stammt aus dem Jahr 1962. (Objekt in Halle 1)

Im Verkehrsmuseum Thersesienhöhe - Reisebus Kässbohrer Setra S9

Mit dem Reisebus Kässbohrer Setra S9 war ich immer gerne unterwegs. Der Name Setra verweist auf die selbsttragende Karosserie, die Ziffer 9 auf die Version mit 9 Sitzreihen à 3 Plätze. Die Türen wurden bereits mit Druckluft geöffnet und geschlossen. Die großen Fenster, die gewölbt bis ins Dach übergingen, war für Alpenfahrten etwas ganz besonderes. Das Fahrzeug hat einen 6 Zylindermotor mit 10 PS und wurde von 1953 bis 1967 gefertigt. Der Setra im Verkehrsmuseum stammt aus dem Jahr 1965(Objekt in Halle 2)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - VW-Kleinbus Typ 2 "Bulli" T1

VW-Kleinbus ist der Typ 2 "Bulli" T2

Ein klassischer VW-Kleinbus ist der Typ 2 „Bulli“ T1 von 1967 im Verkehrsmuseum. Der Motor und Teile des Fahrwerks stammen aus der Käfer-Produktion. Das Leergewicht beträgt 1.140 kg, der 44 PS-Heckboxermotor verbrauchte fast 10 Liter Benzin und beschleunigt den Kleinbus auf 110 km/h. (Objekt in Halle 1). Im Jahr 1979 fuhr ich mit dem Nachfolgemodell T2 bis in den Süden Portugals. Die Rückfahrt war dann allerdings wegen eines Motorschaden bereits im Elsass beendet.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Büssing Pritschenwagen ZU 550

Lastkraftwagen:

Einer der ersten Lastkraftwagen ist der Büssing Pritschenwagen ZU 550 von 1903. Er wurde damals sogar auf Bergstrecken im Harz erprobt. Er hat nur 9 PS, konnte aber eine Nutzlast von 3 Tonnen transportieren. Mehr als 15 km/h waren dabei nicht drin. Der LKW wurde nie verkauft, hatte aber fast 50 Jahre lang seinen Dienst im Büssing-Werk in Braunschweig verrichtet. Das Kennzeichen des Fahrzeugs stammt aus dem Herzogtum Braunschweig. Er wurde von der Firma restauriert und dem Deutschen Museum übergeben. (Objekt in Halle 3)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Büssing Möbelwagen

Der bildschöne Büssing Möbelwagen von 1963 besteht aus einem Chassis mit einem Unterflormotor und einem Aufbau von Ackermann. (Objekt in Halle 1)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - BMW R62

Motorräder:

Die schnittige BMW R62 mit Seitenwagen aus dem Jahr 1928 hat einen 750 ccm Einzylindermotor mit 18 PS. Das Modell diente oft als Ausbildungsfahrzeug beim Heer, bei der Polizei und beim Roten Kreuz. (Objekt in Halle 2)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Harley-Davidson VD

Die Harley-Davidson VD aus dem Jahr 1935 brachte es mit ihrem V2-Motor mit 22 PS auf 130 km/h. Das Motorrad hatte damals schon die typischen „Glider-Eigenschaften“ einer Harley und war auch für den Einsatz mit Seitenwagen bestens geeignet. (Objekt in Halle 2)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Yamaha RD 250

Die Yamaha RD 250 von 1975 war ein typisches Motorrad der 70er-Jahre mit einem Zweizylinder Zweitaktmotor, Kickstarter, 6-Gang-Getriebe, vorne Scheibenbremse und hinten Trommelbremse. Ihr geringes Leergewicht von 146 kg bei einer Leistung von 30 PS brachte seinen Fahrer und sein Gepäck ohne Probleme über die höchsten Alpenpässe. (Objekt in Halle 1)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe

Für Fahrzeuge mit Verbrennermotor wurden schon bald Tankstellen erforderlich, um nicht wie Berta Benz bei ihrer ersten Ausfahrt auf Kraftstoff aus der Apotheke angewiesen zu sein. Das Verkehrsmuseum stellt einige frühe Tanksäulen aus und eine der ersten SB-Tanksäulen aus dem Jahr 1973 aus (Objekt in Halle 2), zudem eine Sammlung von Rädern u.a. mit Speichenfelgen.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Protos Wettfahrtwagen

Rennwagen (alle Objekte in Halle 3):

Das älteste im Verkehrsmuseum ausgestellte Modell ist der Protos Wettfahrtwagen aus dem Jahr 1907, der an der Fernfahrt New York – Paris teilgenommen hat. Man startete 1908 an der amerikanischen Ostküste und fuhr in knapp 6 Monaten 21.278 km in westliche Richtung. Der Vierzylindermotor mit 30 PS und 4,5 Liter Hubraum muss 2,7 t Gewicht bewegen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt dabei 80 km/h.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Audi Typ C "Alpensieger"

Der elegante Audi Typ C „Alpensieger“ hat mit seinem Fahrer Augus Horch von 1912 bis 1914 dreimal bei der österreichischen Alpenfahrt gesiegt, war Deutscher Meister, Deutscher Bergmeister und Europameister. Der 4 Zylinder-Viertaktmotor mit 3,5 Liter Hubraum hat 35 PS und erreicht 90 km/h.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Auto Union Typ C "Grand Prix"

Am Auto Union Typ C „Grand Prix“ erkennt man gut die Fortschritte im Automobilbau der 30-er Jahre. Dieser Rennwagen hat einen V16-Mittelmotor mit über 500 PS. Mit ihm wurden 1936 drei von fünf Grand Prix gewonnen. Bernd Rosemeyer stellte mit 406 km/h im Folgejahr einen Geschwindigkeitsrekord für öffentlichen Straßen auf.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Mercedes Benz SLR

Der Rennsportwagen Mercedes Benz SLR hat einen 3 Liter-Motor mit 302 PS und nahm im Jahr 1955 an verschiedenen Rennen teil. Nach einer Brandkatastrophe beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans wurde das Fahrzeug von sämtlichen Rennen zurückgezogen.

Dornier BMW F 270 - Verkehrszentrum ünchen

Der Dornier BMW F 270 nahm 1970 an Formel 2-Rennen teil. Der BMW M12-Motor mit 1,5 Liter Hubraum entwickelt 250 PS. Das Leergewicht konnte auf 450 kg reduziert werden. Das erste Rennen fuhr Jacky Ickx in Hockenheim beim Großen Preis von Baden-Württemberg, das letzte dieses Rennwagens Dieter Quester beim Grand Prix von Macau im November.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Renault RS 01/2

Der Renault RS 01/2 aus dem Jahr 1977 ist der erste Formel 1-Rennwagen mit Turbolader. Der V6-Motor hat 1,5 Liter Hubraum. Er fuhr bis zur Saison 1979 lediglich drei Punkte ein.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Williams F 24

Der Compaq-Allianz F1-Rennwagen Williams F 24 für aus dem Rennjahr 2002 wurde von Ralf Schumacher und Pablo Montoya gesteuert. Das Fahrzeug hat einen V10-BMW-Motor vom Typ Motorsport P82 mit 3 Liter Hubraum. Ralf Schumacher gewann damit den Grand Prix von Malaysia. Mit dem Fahrzeug gelangen zudem 13 Podestplätze und man erreichte insgesamt 92 Punkte.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums

B Fahrräder:

Der gelernte badische Forstmeister und Erfinder Karl Friedrich Freiherr von Drais baute unter anderem die erste Tastenschreibmaschine. Seine bedeutendste Erfindung jedoch ist das „Ur-Fahrrad“, ein zweirädriges, hölzernes Fahrzeug, das von der Muskelkraft seines Fahrers angetrieben wird: die Laufmaschine.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Laufmaschine

Mit ihr fährt Drais am 12. Juni 1817 in nur einer knappen Stunde vom Mannheimer Schloss bis zur Schwetzinger Pferdewechselstation in Rheinau und zurück was einer Geschwindigkeit von ca. 15 km/h entspricht. Die Postkutsche brauchte für die gleiche Strecke vier Stunden! Freiherr von Drais begründete damit den modernen Individualverkehr.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Hochrad

Nach 1870 kam das Hochrad in Mode, von dem bis 1892 mehr als 200.000 Exemplare gebaut wurden, erst aus Holz und später solche mit Drahtspeichen, Laufring aus Eisen und Vollgummibereifung. Das Verkehrsmuseum zeigt ein Hochrad aus Holz aus München und zahlreiche klassische Fahrräder aus verschiedenen Zeitabschnitten, dazu Rennräder und einige Pokale für die Gewinner von Radrennen.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums

C Sonstiges:

Die Straße über den Furkapass wurde von 1864 bis 1866 erbaut und verbindet die Kantone Uri und Wallis.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe

Die Schweizer Postkutsche benötigte für die Fahrt von Göschenen über den Furkapass und Gletsch nach Brig 12 Stunden. Ab 1906 fuhr auf dieser Strecke dann ein Postbus. (Objekt in Halle 2)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Wohnwagen Tramp

Der Wohnwagen Tramp, gezogen von einem Käfer, wurde nach nordamerikanischem Vorbild in den Jahren 1962/1963 konstruiert. Dort heißen diese tropfenförmigen kleinen Anhänger „teartrop“. Sie haben keine Stehhöhe und sind nur zum Schlafen geeignet. Im Heck findet man meist eine ausklappbare Außenküche. (Objekt in Halle 2)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Alpinski

Was die Alpinski von Fischer, Erbacher und Völkl im Verkehrsmuseum zu suchen haben, hat sich mir nicht erschlossen, da sie ohne Dachträger bzw. -box präsentiert werden. (Objekt in Halle 3)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Baker Electric

D Elektro-Kraftfahrzeuge und H2-Antrieb (Halle 1):

Elektrofahrzeuge waren in den Vereinigten Staaten ab 1900 weit verbreitet. Sie etwas schneller als ein Fahrrad und leicht zu fahren. Im Verkehrsmuseum sehen wir den Baker Electric von 1908. Der Elektromotor befand sich in der Wagenmitte, die beiden 48 Volt Batterien leisten 1 Kw, die Geschwindigkeit liegt bei 20 km/h und die Reichweite bei 50 km.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Ford Modell T
Ford Modell T (Halle 3)

1916 wurde die Produktion eingestellt, da sich in den U.S.A. der Ford Modell T durchsetzte.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - StreetScooter

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Linde "run on hydrogen" H"-BikeKeiner der etablierten Autobauer konnte im Jahr 2014 der Deutschen Post einen E-Transporter liefern und so kaufte sie das Start-up-Unternehmen StreetScooter. 6 Jahre später waren bereits 16.000 Zustellfahrzeuge im Einsatz.

Die Firma Linde konstruierte 2015 ein E-Bike, das seine Energie aus Wasserstoff bezieht. Kern des „run on hydrogen“ H“-Bike ist eine kompakte Brennstoffzelle, diese erzeugt Energie aus Wasserstoff und dem Sauerstoff aus der Umgebungsluft.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Shuttlebus Easymile EZ 10

Der Shuttlebus Easymile EZ 10 Baujahr 2017 aus Toulouse in Frankreich ist ein computergesteuerter E-Kleinbus für innerstädtische Bereiche. Grundlage ist ein hochauflösliches Karten-GPS, LiDAR-Sensoren und Kameras. Erprobt wurde das Fahrzeug in Südwestfalen und in Gera.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Halle 2

F Schienenverkehr (Halle 2):

Die erste deutsche Eisenbahnstrecke führte von Nürnberg nach Fürth. Sie wurde von der privaten „Königlich privilegierte Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft“ mit Sitz in Nürnberg betrieben, die am 19. Februar 1834 die königlich bayerische Konzession zum Bau erhalten hatte.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Modell der Dampflokomotive Adler

Die Eröffnungsfahrt fand am 7. Dezember 1835 statt. Die Dampflokomotive Adler hatte man samt ihrem Lokomotivführer, dem Ingenieur William Wilson, von Stephenson aus Newcastle in England kommen lassen.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Krauss Personenzug-Dampflok "Landwührden"

Die Krauss Personenzug-Dampflok „Landwührden“ ist eine der ältesten erhaltenen Lokomotiven in Deutschland. Sie wurde 1867 speziell für Nebenstrecken konstruiert, hat 252 PS, wiegt 23,6 Tonnen und schafft 60 km/h. (Objekt in Halle 1)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Pilatus-Bahn Dampftriebwagen Nr. 10

Die Pilatus-Bahn ist die steilste Zahnradbahn der Welt mit bis zu 48 % Steigung. Der Dampftriebwagen Nr. 10 aus dem Jahr 1900 hat 73 PS, ein Gewicht von 7,6 t und eine Höchstgeschwindigkeit von 4,3 km/h. 1937 erfolgte die Umstellung auf elektrische Triebwagen.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Krauss Feldbahn-Dampflok von 1903

Die Krauss Feldbahn-Dampflok von 1903 wurde an die Baufirma Leonhard Moll ausgeliefert und zum Transport von Baumaterial für den Neubau des Deutschen Museums eingesetzt. Sie fährt platzsparend auf Schmalspurgleisen mit einer Spurweite von 600 mm, hat 20 PS, wiet 5,6 t und erreicht 15 km/h. (Objekt in Halle 1)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Maffei K Bay Sts B S 3/6

Die Länderbahn-Schnellzugdampflokomotive Maffei K Bay Sts B S 3/6 wurde ab 1912 in einer Stückzahl von 159 Exemplaren gefertigt und u.a. auf den Strecken München-Augsburg-Nürnberg, München-Würzburg und München Regensburg eingesetzt. Sie ist 21,40 m lang, leistet 1.200 kw und ist 120 km/h schnell.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Krokodil der Rhätischen Bahn

Das legendäre Krokodil der Rhätischen Bahn ist eine Schmalspur-Elektrolokomotive aus dem Jahr 1925 mit 940 kw und einer maximalen Geschwindigkeit von 55 km/h. Sie wurde gerne als Zuglok für Güterzüge auf der Albulastrecke eingesetzt.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Personenwagen der Rhätischen Bahn

Der Personenwagen gehörte ebenfalls der Rhätische Bahn. Sie betreibt ein Schmalspurnetz von 385 Kilometern Länge mit 102 Stationen. Bis auf Tirano im Veltlin/Italien liegen alle Haltepunkte im Kanton Graubünden. Das Verkehrsunternehmen mit Sitz in Chur betreibt zum Standard-Zugmaterial 7 historische Lokmotiven, davon 3 Dampfloks.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Nürnberg-Fürther-Straßenbahn

Die dunkelgrüne Zuggarnitur der Nürnberg-Fürther-Straßenbahn in Halle I stammt aus dem Jahr 1926. (Objekt in Halle 1)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Berliner S-Bahn-E-Triebwagen

Der Berliner S-Bahn-E-Triebwagen wurde von 1927 bis 1930 gebaut. Er fuhr auf dem zentralen Abschnitt der Stadtbahn zwischen Charlottenburg und dem Ostbahnhof (Länge 11,2 Kilometer) und von da weiter in die Vororte und nach Potsdam. Der im Verkehrsmuseum stehende Wagen hatte die Stadt Erkner im Oder-Spree-Landkreis als Endstation (heute Linie S3). (Objekt in Halle 1)

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Speisewagen der Mitropa

Der Speisewagen der Mitropa aus dem Jahr 1929 kam beispielsweise im „Rheingold“ auf der Strecke von Basel nach Amsterdam zum Einsatz. Hier konnte der Fahrgast in einem Ambiente mit Art-Deco Elementen eine gehobene Gastronomie und Bedienung durch Kellner erwarten.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Bahnpostwagen von 1933

Der Bahnpostwagen von 1933 ist mit Sortier- und Schreibtischen, mit Säcken und Postfächern ausgestattet.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Modell der TEE-Deutschland Dieselzuggarnitur VT 11.5

Der Paradezug der Deutschen Bundesbahn von 1957 bis 1988 war die TEE-Deutschland Dieselzuggarnitur VT 11.5 mit 130 Meter Länge. Zur Mitfahrt benötigte man eine 1. Klasse-Fahrkarte und einen TEE-Zuschlag. Die Züge erreichten bis zu 160 km/h Spitzengeschwindigkeit. Bis 1984 fuhr u.a. der Trans-Europa-Express Mediolanum von München nach Mailand, bei dem ich das Vergnügen hatte, einmal mitfahren zu dürfen.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Schnellfahr-E-Lok 103

Ab 1968 wurde die Schnellfahr-E-Lok 103 mit über 10.000 PS gebaut. Sie war speziell für die damals neuen InterCity-Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 200 km/h konzipiert.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Prototyps des InterCityExperimental

Im Verkehrsmuseum steht der Triebkopf des Prototyps des InterCityExperimental aus dem Jahr 1985. Vom ICE 1 wurden danach 60 Garnituren mit einer Länge von bis zu 411 Metern gebaut. In der langen Version gibt es 703 Sitzplätze. Der ICE 1 erreicht 280 km/h Höchstgeschwindigkeit. Die Inbetriebnahme des ICE-Systems erfolgte am 2. Juni 1991 auf der Strecke Hamburg-Mannheim-München. Innerhalb der ersten zwei Wochen fuhr ich mit meiner Familie im ICE von München nach Hamburg und durfte die „Kinderkrankheiten“ miterleben, wie defekte Türen und Ausfall des Speisewagens. Für die Türbedienung fuhren extra abgestellte Mechaniker mit und im Speisewagen blieb die Küche kalt.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums - Großraumtram vom Typ M - München

Die Großraumtram vom Typ M prägte von 1963 bis 1998 das Münchner Stadtbild. Das im Verkehrsmuseum abgestellte Fahrzeug M/m stammt aus dem Jahr 1990 und fuhr auf der Linie 18 auch durch unser Westend zum Gondrellplatz. (Objekt in Halle 1)

Verkehrszentrum des Deutschen Museums

Ein großes Plakat im Verkehrsmuseum weist auf Schmalspur-Bahnstrecken in Indien hin, die unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes stehen. Das sind seit 1999 die Bahnstrecke nach Darjeeling, seit 2005 die Strecke nach Nilgiri und seit 2008 die wunderschöne Bahnstrecke von Kalka in die Sommerresidenz der britischen Verwaltung nach Shimla.

Der Himalayan Queen Express von Kalka nach Shimla

In der Halle II befindet sich ein Stellwerk, in Halle III eine große Modellbahnanlage, die allerdings zur Zeit meines Besuchs defekt war.

Verkehrsmuseum Theresienhöhe - Stellwerk

In der Halle 2 befindet sich ein Stellwerk, in Halle 3 eine große Modellbahnanlage, die allerdings zur Zeit meines Besuchs defekt war.

Verkehrszentrum des Deutschen Museums

Die offizielle Bezeichnung der Hallen im Verkehrsmuseum:

  • Stadtverkehr (in Halle 1)
  • Reisen (in Halle 2)
  • Mobilität und Technik (in Halle 3)

Allerdings finde ich beim Stadtverkehr in Halle 1 die alte Personenzug-Dampflok „Landwührden“, die auf Nebenstrecken fuhr und einen Rettungshubschrauber an der Decke hängend. Fahrzeuge aus der Anfangszeit des Automobils steen sowohl in Halle I als auch in Halle 3, Nachkriegsfahrzeuge in Halle 1 (meist kleinere Fahrzeuge und Nutzfahrzeuge) und Halle 2 (meist größere Limousinen und Sportwagen) und in Halle 3 Rennsportwagen neben alten Fahrrädern.

Die wenigen Motorräder sind verteilt auf die Hallen 1 und 2. Zu Ihrer besseren Orientierung habe ich bei Unklarheit über den Standort einzelner Objekte die entsprechende Halle angegeben – und nun wünsche ich viel Spass im Verkehrsmuseum!

Service Verkehrsmuseum Theresienhöhe München:
Bahnfahrt ICE SuperSparpreis z.B. ab Berlin Hbf nach München Hbf 2. Klasse einfach ab 17,99 €, 1.Klasse einfach ab 27,99 €.
Hotel Ibis City West (Entfernung zum Verkehrsmuseum 2 km/ U-Bahn 2 Stationen = Kurzstrecke) – DZ bei DERTOUR ab 63 €.
Eintritt Deutsches Museum – Verkehrszentrum: Tageskarte 9 €.
MVV-Gruppenticket bis 5 Personen 19,70 € – Tagesticket Einzelperson 10,10 €. Haltestelle: Schwanthalerhöhe U4/U5 – vom Hbf 2 Stationen = Kurzstrecke.
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Tarifstand: März 2026. Diesen Beitrag auf YouTube ansehen: Beitrag folgt.

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