Prominentengräber auf Münchner Friedhöfen

Diese Dokumentation der Prominentengräber von München ist verbunden mit einem beschaulichen Spaziergang durch die Stadtgeschichte. Auf dem Alten Südlichen Friedhof sind viele Persönlichkeiten der Königlich Bayerischen Zeit begraben, auf dem Bogenhausener Friedhof fanden viele Stars des 20. und angehenden 21. Jahrhunderts ihre letzte Ruhe. 

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St. Georg Bogenhausen

Prominentengräber auf dem Bogenhausener Friedhof.

Rechts der Isar, auf dem Hochufer nördlich des Friedensengels, liegt der kleine Friedhof von Bogenhausen rund um die spätbarocke St. Georgskirche. Er wurde in den letzten Jahrzehnten zur Ruhestätte von Menschen, die eng mit der Stadt München verbunden waren. Besonders schön sind die vielen schmiedeeisernen Grabkreuze, die das Bild des Friedhofs prägen.

Bogenhausener Friedhof München

Folgen Sie mir auf meinem Rundgang, vom Eingang aus gesehen entgegen dem Uhrzeigersinn, um die Kirche St. Georg. Das erste der Prominentengräber ist das

Prominentengräber: Erich Kästner

Grab von Erich Kästner. Viele kennen seine Kinderbücher „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“, „Das fliegende Klassenzimmer“ und „Die Konferenz der Tiere“. Er war Schriftsteller, Publizist, Drehbuchautor, Kabarettdichter und außerdem ein überzeugter Pazifist. Im Jahr 1952 zog Erich Kästner in den Herzogpark, ein Münchner Nobelviertel das zum Stadtteil Bogenhausen gehört. Er starb 1974.

Prominentengräber Annette Kolb

Seine Schriftstellerkollegin Annette Kolb war ebenfalls Pazifistin und setzte sich für die deutsch-französische Verständigung ein. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, wie das „Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland mit Stern“ und den „L’ordre national de la Légion d’honneur“. Bekannt sind ihre Biografien über Mozart, Schubert, ihre Erinnerungen an die Emigration in die USA „Momento“ und ihre „Zeitbilder“. Wie Erich Kästner wohnte Sie vor ihrem Tod 1967 in unmittelbarer Nähe der Kirche St. Georg.

Eine weitere überzeugte Pazifistin war die Patentanwältin Freda Wuesthoff. Sie war Mitbegründerin der Friedensbewegung und starb viel zu früh mit 60 Jahren im Jahr 1956.

Prominentengräber Erich Kiesl

Links vom Weg befindet sich das Grab des Münchner Oberbürgermeisters Erich Kiesl (CSU). Er forcierte in seiner Amtszeit von 1978 bis 1984 den Ausbau des Mittleren Rings und des U-Bahn-Netztes, war allerdings auch in die „Bauland-Affäre“ um den mit ihm befreundeten Bauunternehmer Josef Schörghuber verstrickt, der ebenfalls in Bogenhausen begraben ist.

Prominentengräber Tankred Dorst

Der vielseitige Dramatiker Tankred Dorst startete seine künstlerische Laufbahn mit Stücken für ein Schwabinger Marionettentheater in den 50er-Jahren. Ab den 60er-Jahren wurde er durch seine Drehbücher und seine Arbeiten als Bühnen-Regisseur international bekannt. Er erhielt sogar Gastprofessuren in Australien und Neuseeland. Er verstarb 2017.

Prominentengräber Hans Jochen Vogel

Links vom Weg folgt dann das Grab des bekanntesten Oberbürgermeister der Stadt München, Hans Jochen Vogel. Er war von 1960 bis 1972 im Amt und maßgeblich für die Planung und den Bau der Fußgängerzone in der Münchner Innenstadt, des U- und S-Bahn-Netzes und an der Bewerbung und Organisation der Olympischen Spielen 1972 und den damit verbunden Ausbau des Olympiaparks und anderer Sportstätten verantwortlich. Er starb 2020. Weitere Prominentengräber von Schauspielern, Musikern, Produzenten und Regisseuren sehen wir nun auf unserem weiteren Rundgang hinter der Kirche.

Prominentengräber Rolf Boysen

Hier liegt der Schauspieler Rolf Boysen begraben. Er war einer der brillantesten Darsteller unter den renommierten Theater-Regisseuren und Intendanten Fritz Kortner und Dieter Dorn an den bedeutendsten Bühnen unseres Landes. Er verstarb 2014. 

Prominentengräber Bernd Eichinger

Bernd Eichinger war der bedeutendste Filmproduzent in Deutschland und brachte Filme wie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ aus dem Jahr 1981, „Die unendliche Geschichte“ (1984), „Der Name der Rose“ (1986),  „Letzte Ausfahrt Brooklyn“ (1989), „Das Geisterhaus“ (1993), „Der bewegte Mann“ (1994), „Das Mädchen Rosemarie“ (1996), „Der Schuh des Manitu“, „Nirgendwo in Afrika“ (2001),  „Der Untergang“ (2004), Das Parfum (2006) und „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008) in die Kinos. Für einige dieser Filme schrieb er auch das Drehbuch. Er starb 2011 in Los Angeles.

Prominentengräber Rainer Werner Fassbinder

Der Regisseur Rainer Werner Fassbinder drehte in seinem kurzen Leben mehr als 40 Spielfilme, zwei Fernsehserien und verfasste 24 Theaterstücke. Werke wie „Wildwechsel“, „Angst essen Seele auf“, Deutschland im Herbst“, „Berlin Alexanderplatz“ und „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ wurden in der Bundesrepublik kontrovers diskutiert. Er starb 1982 mit 37 Jahren. Die Schauspielerin Hanna Schygulla hat seine Arbeit maßgeblich mitgeprägt. Die Grabstätten des Theatermusikers Max Christian Feiler, des Dirigenten Hans Knappertsbusch und des österreichischen Schauspielers Werner Kreindl folgen. Ihn kennen wir aus den TV-Krimiserien SOKO 5113, Der Komissar, der Alte, Tatort und Derrick. Er war mit Diana Körner verheiratet und starb 1992. Siegfried Lowitz spielte 100 mal den Komissar Erwin Köster in der Krimiserie „Der Alte“, vorher in den beliebten Wallace-Verfilmungen und leidenschaftlich am Theater, u.a. an den Münchner Kammerspielen und am Bayerischen Staatsschauspiel. Er verstarb 1999.

Prominentengräber Walter Sedlmayr

Unvergessen ist der Schauspieler Walter Sedlmayr aus den „Münchner G’schichten“, dem „Millionenbauer“ und der „Polizeiinspektion 1“, in der er in der Hauptrolle als Dienstgruppenleiters Franz Schöninger in 130 Folgen von 1977 bis 1988 elf Jahre lang im Fernsehen zu sehen war. Erstmals in die großen Schlagzeilen kam er 1971 durch seine Verwicklung in den Diebstahl der Blutenburger Madonna, den ich in meinem Beitrag über die Würm kurz skizziere. Ab 1982 trat er mit großem Erfolg alljährlich beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg als Mönch Barnabas auf. Ich mochte auch seine fundierten und humorvollen Reise-Dokumentationen. 1990 wurde er in seiner Wohnung in der Schwabinger Elisabethstraße ermordet.

Ein weiteres Münchner Original ruht in einem der Prominentengräber, der Schauspieler Helmut Fischer. Ab 1972 spielte er im Tatort des Bayerischen Rundfunks erst den Assistenten und später den Kommissar bis 1987.

Prominentengräber Helmut Dietl

Im Jahr 1974 lernte Helmut Fischer in seinem Stammcafé „Münchner Freiheit“ den Regisseur Helmut Dietl kennen, der ihn für eine Nebenrolle in der Fernsehserie „Der ganz normale Wahnsinn“ erstmals als charmanter Weiberheld besetzte. 1983 folgte ebenfalls unter Dietl seine großartige Parade-Rolle als „Monaco Franze“. 

Helmut Dietls erster TV-Serienerfolg waren die „Münchner G’schichten“, der Anfang eines roten Fadens durch sein Werk mit seinen Beobachtungen der Münchner Gesellschaft. Es folgten „Der ganz normale Wahnsinn“,  „Monaco Franze – der ewige Stenz“ und „Kir Royal“. Der Spielfilm „Schtonk!“, der die angebliche Entdeckung der Hitlertagebücher zum Inhalt hat und „Rossini – oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ über die Münchner Filmindustrie sorgten ebenfalls für beste Unterhaltung.

Neben Helmut Fischer hat er auch das schauspielerische Talent seines Kollegen, Theaterautors und Schriftstellers Franz Xaver Kroetz und das seiner Lebensgefährtin Veronica Ferres entdeckt und gefördert.

Die vielseitige Schauspielerin Margot Hilscher war aus Film, Funk und Fernsehen bekannt, ist auch als  Schlagersängerin aufgetreten und starb im Alter von 97 Jahren in München.

Prominentengräber Oskar Maria Graf

Der Grabstein in Kreuzform an der hinteren Friedhofsmauer trägt den Namen Oskar Maria Graf. Er kam als 17-jähriger in München früh ins sozialistische Umfeld von Erich Mühsam und Gustav Landauer, legte sich aber dann nicht auf diese politische Richtung fest und blieb vielseitig. Er hatte gute Kontakte zu seinen Schriftsteller-Kollegen Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger und Rainer Maria Rilke. Als prägend bezeichnete er eine Begegnung mit dem älteren Thomas Mann, der wie er, bekanntlich auch ins Exil in die Vereinigten Staaten ging. Die Urne von Graf wurde ein Jahr nach seinem Tod in New York 1968 nach München überführt und hier auf diesem Friedhof beigesetzt.

Prominentengräber Ernst Hürlimann

Ernst Hürlimann war ein bekannter Münchner Architekt und Karikaturist. Das Seehaus im Englischen Garten gehört ebenso zu seinen Entwürfen aus den 60er bis 80er-Jahren wie die Münchner Trabantenstädte Hasenbergl und Neuperlach inklusive dem Einkaufszentrum Pep. Wesentlich besser gefallen da die mehr als 3.000 humorvollen Zeichnungen in der Süddeutschen Zeitung. Hürlimann verstarb 2001.

Der Bauunternehmer Josef Schörghuber hatte sein erstes großes Bauprojekt im Jahr 1965 mit dem Arabellapark begonnen. Unter den weiteren, zahlreichen Neubauvorhaben gehörte der Zamilapark in Zamdorf, die Neubebauung am Hofbräukeller an der Inneren Wiener Straße, beim früheren Bürgerbräukeller an der Rosenheimer Straße und auf dem ehemaligen Gelände der Hacker-Pschorr-Brauerei an der Landsberger Straße. Vor seinem Tod im Jahr 1995 machte er sich mit einer 10 Millionen Spende and das Haus der Kunst und einer Stiftung in Höhe von 3 Millionen D-Mark an Münchner Kinder in sozial schwachen Familien verdient.

Prominentengräber Therese Schottenhammel

Zu den bekanntesten Schwabinger Kunstmalern gehörte Karl Friedrich Roth. Er fertigte u.a. Porträts von Kronprinz Rupprecht von Bayern (1922), Papst Pius XI und einiger seiner Kardinäle direkt im Vatikan (ab 1925) und von Reichspräsident Paul von Hindenburg (1928) an. Roth starb 1960. 

Therese Schottenhammel war lange Zeit das tatkräftige Oberhaupt der ältesten Wiesnwirts-Familie und verstarb 2018 im Alter von 95 Jahren. Das schmiedeeiserne Grabkreuz ist besonders schön gearbeitet.

Die letzten der Prominentengräber auf unserem Rundgang sind ebenfalls beachtenswert: Der Musikproduzent Monti Lüftner hatte bei seinem Plattenlabel Ariola Musiker wie Cat Stevens, Bob Marley, Whitney Houston, Peter Alexander, Udo Jürgens, Mireille Mathieu, Heintje und Frank Farian, den Gründer von Boney M., unter Vertrag. Er starb 2009. 

Prominentengräber Liesl Karlstadt

Der Schauspieler Carl Wery, eigentlich Carl Sebastian Martin Wery de Lemans, war ein Spross einer hugenottischen Familie. Er glänzte in Filmen wie „Via Mala“, als Brandner Kaspar und Pfarrer Kneipp. Er wirkte in mehr als 80 Hörspielen mit, oft im Bayerischen Rundfunk und meist in den Hauptrollen. Er verstarb 1975 in München.

Das schmiedeeiserne Kreuz mit dem tiefroten Herzen vor der mit Efeu bewachsenen Friedhofsmauer markiert dass Grab von Liesl Karlstadt. Sie wurde 1892 als Elisabeth Wellano in Schwabing geboren und war als junge Frau Verkäuferin bei Hertie. Es zog sie aber bald weg zu den Münchner Volkssängern und zum Kabarett. Sie beherrschte mehrere Musikinstrumente. Von 1912 bis 1934 bildete sie mit Karl Valentin das bayerische Komikerduo des 20. Jahrhunderts. Nach dem 2. Weltkrieg spielte sie bis zu ihrem Tod 1960 vorwiegend ernste Rollen an den Münchner Kammerspielen und im Residenztheater. 

Prominentengräber Prof. Johann von Lamont

Professor Johann von Lamont, ein schottisch-deutscher Astronom und Physiker, war von 1835 bis zu seinem Tod im Jahr 1879 Direktor der Sternwarte Bogenhausen.

Diese wurde 1816 unter König Max I. Joseph als Königliche Sternwarte gegründet. Seit 1938 ist sie Teil des Instituts für Astronomie und Astrophysik an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Wegen der allgemeinen Zunahme der Lichtverschmutzung sind heute wissenschaftliche Beobachtungen direkt am Standort nicht mehr möglich. Sie finden jetzt am Sonnenobservatorium auf dem Wendelstein und in Texas statt. Die heutigen Forschungsgebiete des Instituts sind vor allem heiße und kühle Sterne, Sternwinde, extragalaktische Astronomie und Plasma-Astrophysik.

Von Lamont gilt als Pionier der Erforschung des Erdmagnetismus. Im Jahr 1840 stellte ihm König Ludwig I. Gelder zur Verfügung, um ein Geomagnetisches Observatorium zu gründen.
Wer jetzt noch etwas mehr Bewegung sucht, dem empfehle ich einen Spaziergang durch die nördlichen Maximiliansanlagen zum Friedensengel.
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Alter Südlicher Friedhof München
Prominentengräber auf dem Alten Südlichen Friedhof.

Der Alte Südliche Friedhof wurde 1563 als Pestfriedhof vor dem Sendlinger Tor angelegt. Hier wurden auch 682 Opfer der Sendlinger Mordweihnacht im Jahr 1705 in mehreren Massengräbern begraben. Ab 1788 war dieser Friedhof für 80 Jahre der einzige der Stadt. 1840 war deshalb eine Erweiterung notwendig geworden, mit der König Ludwig I. den Oberbaurat Friedrich von Gärtner beauftragte.

Campo Santo

Von Gärtner fügte im Süden einen „Campo Santo“ in dem von ihm bevorzugten Stil der Neoromanik mit 175 Rundbogen-Arkaden im Geviert hinzu. Damit hatte der Friedhof seine heutigen Ausmaße von 720 Meter Länge bei 180 Meter Breite erreicht, es gibt hier mehr als 2.000 Gräber und Grüfte. Seit 1945 finden hier keine Begräbnisse mehr statt.

Prominentengräber Friedrich von Gärtner

Prominentengräber Leo von Klenze

Friedrich von Gärtner fand in dem von ihm entworfenen „Campo Santo“ 1847 auch seine letzte Ruhestätte. Seine bedeutendsten Bauwerke finden wir heute in München an der Ludwigstraße und auf dem Odeonsplatz, bei Kelheim mit der Befreiungshalle und in Athen mit den Königlichen Schloss (auf dem Friedhofsplan Grabmahl Nr. 43).

Das Grab seines berühmten Kollegen und Konkurrenten Leo von Klenze finden wir gleich neben dem Grab von Gärtners, ebenfalls in den Rundbogenarkaden. Er plante als Hofarchitekt den Königsplatz, die Ruhmeshalle und die Alte Pinakothek in München, an der Donau die Walhalla und für Zar Nikolaus I. die Neue Eremitage in St. Petersburg im klassizistischen Stil. Er starb im Jahr 1864 (auf dem Friedhofsplan Grabmahl Nr. 44).

Prominentengräber Ludwig von Schwanthaler

Am Durchgang zum alten Teil des Friedhofs befindet sich in den östlichen Arkaden das Grab des Bildhauers Ludwig von Schwanthaler. 1820 übernahm er die väterliche Werkstatt an der Frauenkirche. König Ludwig I. schickte ihn nach Rom, um dort beim dänischen Meisterbildhauer Bertel Thorvaldsen zu hospitieren. Danach entwickelte er sich zum Hauptvertreter des Klassizismus in Süddeutschland und im benachbarten Österreich und wurde zum Professor in München berufen. Sein bekanntestes Werk ist die Bavaria an der Theresienwiese. Er schuf u.a. Werke an der Ludwigstraße und am Odeonsplatz, in der Residenz und in Schloss Schleißheim, das Mozartdenkmal in Salzburg und das Goethedenkmal in Frankfurt am Main. Er verstarb 1848 (auf dem Friedhofsplan Grabmahl Nr. 42).

Prominentengräber Friedrich von Bürklein
Friedrich Bürklein (Nr. 21*)

Sein Nachfolger an der Kunstakademie war Max von Widnmann († 1895/Plan Nr. 32). Er schuf Porträtbüsten in der Walhalla an der Donau und in der Ruhmeshalle, Denkmäler von Orlando di Lasso, von Klenze, von Gärtner, Schiller und Goethe in München, von Johann Michael Sailer in Regensburg, Iffland in Mannheim und Mathilde von Hessen in Darmstadt.

Prominentengräber von Architekten.

Friedrich Bürklein († 1872) baute das Rathaus von Fürth, das Wahrzeichen der Stadt im florentiner Stil. Er gestaltete als königlicher Baurat unter Max II. Joseph die Bebauung an der Maximilianstraße und an deren östlichem Ende das Maximilianeum, in dem heute der Landtag seinen Sitz hat. Der rasante Ausbau des bayerischen Eisenbahnnetzes brachte ihm zahlreiche Bauaufträge ein, wie den Münchner Hauptbahnhof, sowie die Bahnhöfe in Pasing, Augsburg, Ansbach, Neu-Ulm, Hof, Nördlingen, Rosenheim, Würzburg, Nürnberg, Bamberg und Bad Kissingen.

Prominentengräber Karl von Fischer

Karl von Fischer († 1820/Nr. 33) lieferte Kronprinz Ludwig viele Ideen für seinen von ihm geplanten klassizistischen Stadtumbau. Von seinen Bauwerken sind nur noch das Nationaltheater und das Prinz-Carl-Palais am Beginn der Prinzregentenstraße erhalten geblieben.

Gabriel von Seidl († 1913/Nr. 36) schuf u.a. das Stachus-Rondell, die Lenbachvilla, das Künstlerhaus, das Bayerisches Nationalmuseum, St. Anna, St. Ruppert und das Kurhaus in Bad Tölz.

Georg von Hauberrisser († 1922/Nr. 38) entwarf das Neue Rathaus und die Paulskirche in München, das Neue Rathaus von Wiesbaden und von Kaufbeuren jeweils im neogotischen Stil. 

Prominentengräber - Karl von Effner

Der Gartenarchitekt Karl von Effner († 1884) war Oberhofgärtner von König Ludwig II. Er gestaltete die Schlossgärten von Herrenchiemsee, Linderhof und Fürstenried, die Parks von Feldafing und Bernried am Starnberger See, die Maximiliansanlagen in München und den Kurpark von Bad Reichenhall.

Prominentengräber – Maler und Zeichner.

Prominentengräber Carl Spitzweg

Carl Spitzweg († 1885/Nr. 7) war der Maler des Biedermeiers und schuf über 1.500 Gemälde und Zeichnungen. Seine bekanntesten Genre-Bilder sind „Der arme Poet“ und der „Der Bücherwurm“. Bekannt ist er auch für sein Idyllen, wie „Bayerische Gebirgslandschaft“ und „Die Ankunft in Seeshaupt“.

Karl Rottmann († 1850/Nr. 8) ist für seine großflächigen Landschaftsgemälde bekannt. Der Griechenlandzyklus für König Ludwig I. gehört zu seinen Hauptwerken. Die Rottmannshöhe oberhalb von Leoni am Starnberger See ist nach ihm benannt. In seinem Grab liegt auch sein Schwiegervater, der Gartenarchitekt Friedrich Ludwig von Sckell (†1823). Er war maßgeblich für die Gestaltung des Englischen Gartens und die Umgestaltung des Schlossparks von Nymphenburg verantwortlich. Ebenfalls in diesem Grab fand der Maler Clemens von Zimmermann († 1869) seine letzte Ruhe, er war der Schwager von Rottmann.

Prominentengräber Wilhelm von Kaulbach
Wilhelm von Kaulbach (Nr. 16)

Moritz von Schwind († 1871/Nr. 34) fertigte neben seinen Ölgemälden der Spätromantik auch zahlreiche Fresken für die Residenz und Schloss Hohenschwangau an.

Der Hofmaler Joseph Karl Stieler († 1851/Nr. 15) malte für König Ludwig I. die berühmte Schönheitengalerie im Schloss Nymphenburg. Eines seiner bekanntesten Modelle, „Die schöne Münchnerin“ Helene Sedlmayr, liegt ebenfalls hier im Friedhof begraben (Grabstelle 38-3-25). In der Folge wurde er der meistbeschäftigtste Porträtmaler der Stadt. Bekannt sind seine Porträts von Beethoven, Goethe und Richard Wagner. Seinen Lebensabend verbrachte er in seinem Sommerhaus am Tegernsee.

Wilhelm von Kaulbach († 1874) fertigte vorwiegend historische Wand- und Deckengemälde, aber auch Porträts, wie das von Lola Montez.

Eugen Napoleon Neureuther († 1882/Nr. 30) arbeitete mit Kaulbach zusammen. Sein Ururenkel ist der Skirennläufer Christian Neureuther.

Prominentengräber - Wilhelm von Kobell
Wilhelm von Kobell (Nr. 40)

Johann Georg Edlinger (1819/Nr. 20) war Porträtmaler und Hofmaler unter Kurfürst Karl Theodor. Erst vor kurzem, im Jahr 2006, konnte ein Gemälde von Edlinger als Porträt von Wolfgang Amadeus Mozart identifiziert werden. 

Im Gefolge von Kurfürst Karl Theodor und der Verlegung seiner Residenz nach München kam Wilhelm von Kobell († 1853/Nr. 40) von Mannheim nach Bayern. Er malte ansprechende Landschaftsbilder, bevor die Kriege Napoleons ihn zum Anfertigen von Schlachtenbildern inspirierten. Er bekam dazu Aufträge vom Max I. Joseph und Kronprinz Ludwig. Später widmete er sich wieder der Landschaftsmalerei. Er wurde 87 Jahre alt. Ein Onkel von ihm war der Landschaftsmaler Franz von Kobell († 1822).

Johann Georg von Dillis († 1841/Nr. 22) stellte oft in seinen Bildern das bäuerliche Leben dar und fertigte gekonnte Reiseskizzen. Zusammen mit dem jungen (Kronprinzen) Ludwig unternahm von Dillis Reisen nach Rom und Sizilien.

Prominentengräber Max von Ainmiller
Max von Ainmiller

Ebenfalls auf Schlachtengemälde war Peter von Hess († 1871/Nr. 23) spezialisiert und stellte beispielsweise für den Zaren Nikolaus I. acht große Gemälde in St. Petersburg her. Im Jahr 1833 begleitete von Hess König Otto I. nach Griechenland. Seine Skizzen führten zu den Werken „Einzug in Nauplia“ und „Empfang Ottos in Athen“, die heute in der Alten Pinakothek hängen.

Die Malerfamilie Adam ist in einem Familiengrab beigesetzt. Albrecht Adam war Schlachten- und Genremaler, sein Sohn Benno bekannt für die Darstellung von Jagdwild und Jagdhunden, sein Sohn Franz galt als Pferdemaler, Enkel Julius als bekannter Katzenmaler. Auch Albrechts Bruder Heinrich war Kunstmaler.

Prominentengräber Georg von Reichenbach

Max von Ainmiller († 1870) war ein gefragter Glasmaler. Seine Fenster finden sich in der Mariahilfkirche, im Regensburger, Speyerer und Kölner Dom, in den Kathedralen von Glasgow und Cambridge, in Kirchen von Madrid bis Rom, St. Petersburg und Boston.

Prominentengräber – Ingenieure und Unternehmer.

Georg von Reichenbach († 1826/Nr. 28). Er bekam den Auftrag die Soleleitung von Bad Reichenhall nach Traunstein technisch zu überarbeiten und bis nach Rosenheim zu verlängert. Sie war danach fast 150 Jahre in Betrieb und ist heute noch teilweise vorhanden. Die von ihm entwickelte 25 km lange erste Soleleitung von Berchtesgaden nach Bad Reichenhall wurde 1817 erbaut. Um die 356 m Steigung zu überwinden, setzte er eine neue, von ihm entwickelte Wassersäulenmaschine ein, um die Sole mit Wasserkraft zu pumpen.

Prominentengräber Joseph von Utzschneider

Georg von Reichenbach hatte 1804 gemeinsam mit Joseph Liebherr und Joseph von Utzschneider († 1840/Nr. 41) in München das Mathematisch-Feinmechanische Institut gegründet. Es produzierte die damals besten astronomischen Objektive und Messinstrumente. Die optische Werkstätte wurde 1807 nach Benediktbeuern verlegt.

Prominentengräber Josef von Fraunhofer

Dort arbeitet der junge Optiker Josef von Fraunhofer († 1826/Nr. 29) und entwickelte Maschinen zur Herstellung von schlierenfreiem Glas mit einem perfekten Schliff. Als Liebherr 1812 aus dem Institut ausschied, übernahm Fraunhofer seine Stelle und war ab 1814 alleiniger Teilhaber von Utzschneider. 1823 wurde Fraunhofer Professor in München. Er wurde Namensgeber für die in München 1949 gegründeten Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. mit heute 30.000 Mitarbeitern. In Benediktbeuern gibt es in der historischen Glashütte eine Ausstellung. Zwei große Schmelzöfen mit Rührwerk zur Glasherstellung, Schautafeln, optische Instrumente und Werkzeuge zur Glas- und Metallbearbeitung sind zu sehen.

Ferdinand von Miller († 1887/Nr. 4) war der Erzgießer der Bavaria und fertigte die Quadriga für das Siegestor. Er stellte auf der 1. Weltausstellung in London einen von ihm gegossenen Löwen aus und scheute weder Kosten noch Mühen für den Transport.

Prominentengräber - Ferdinand von Miller

Er gewann damit einen Preis und bekam Aufträge aus aller Welt. Das bekannte Niederwalddenkmal oberhalb von Rüdesheim am Rhein stammt auch aus seiner Werkstatt.

Johann Conrad Develey († 1886) war Senffabrikant, erfand den süßen Senf und wurde Hoflieferant.

Prominentengräber Ellen Ammann

Prominentengräber – Sozial engagierte Persönlichkeiten.

Ellen Ammann († 1932/Nr. 48) war Politikerin und Gründerin des katholischen Bayerischen Frauenbundes und der Münchner Bahnhofsmission.

Johann Baptist Trappentreu († 1883) war Bierbrauer und Wirt. Carl Spitzweg, Wilhelm von Kaulbach und der Malerfürst Franz von Lenbach waren seine Stammgäste. Er war ein Förderer der Künste, spendete großzügig für die Armen in der Stadt, in Palästina und in Afrika. Er gab Geld für den Bau der Kirche St. Benedikt in der Schrenkstraße und stiftete Glocken für mehrere Kirchen, darunter die für das Kloster Andechs.

Prominentengräber Johann Baptist Trappentreu
Johann Baptist Trappentreu

Der Rechtsanwalt Ignaz Perner († 1867/Nr. 46) war ein Pionier der weltweiten Tierschutzbewegung. Er gründete 1842 in München einen der ersten Tierschutzvereine der Welt, dem rasch zahlreiche weitere im In- und Ausland folgten.

Prominentengräber – Mediziner.

Professor Max von Pettenkofer († 1901/Nr. 49) war Mediziner, Chemiker und Apotheker. Als bedeutender Epidemiologe gründete er das erste Hygieneinstitut weltweit. Es gelang ihm mit Hilfe von König Max II. Joseph den Chemiker Justus von Liebig († 1873/Nr. 51) nach München zu holen. Er erforschte die anorganische Nährstoffe, die Pflanzen in Form von Salzen aufnehmen und begründete dadurch die moderne Mineraldüngung und den Einsatz von Chemie in der Land- und Forstwirtschaft. 

Prominentengräber Justus von Liebig

Prominentengräber Johann Nepomuk von Nussbaum

Johann Nepomuk von Nussbaum († 1890/Nr. 26) war ein Chirurg der sich der antiseptischen Wundbehandlung widmete und die Hygiene bei Operationen verbesserte.

Der Arzt August Hauner († 1884) gründete das Dr. von Haunersche Kinderspital in München.

Prominentengräber – Naturwissenschaftler.

Der Physiker Georg Simon Ohm († 1854/Nr. 35) verfasste zahlreiche wissenschaftliche Schriften über die Theorie und Anwendung des elektrischen Stroms. Im Jahr 1881 wurde die Einheit für den elektrischen Widerstand nach ihm benannt.

Prominentengräber Dr. Ludwig Knorr

Dr. Ludwig Knorr († 1921) war Präsident der Gesellschaft Deutscher Chemiker und forschte unter anderem an fiebersenkenden und schmerzlindernden Wirkstoffen.

Der Forscher und Botaniker Carl Friedrich Philipp von Martius († 1868/Nr. 18) nahm von 1817 bis 1820 an der österreichischen Brasilien-Expedition teil. Er beschäftigte sich intensiv mit den verschiedenen Palmenarten am Amazonas, brachte von dort viele Tiere, Pflanzen und Samenkörner nach München und stellte ethnographische Studien an. Später wurde er Direktor des Botanischen Gartens.

Prominentengräber Carl Friedrich Philipp von Martius - Michael Pius Erdl

Der Anatom Michael Pius Erdl († 1848/Nr. 45) entdeckte auf seiner Orient-Reise durch seine Barometermessungen, dass das Tote Meer tief unter dem Niveau des Mittelmeers liegt. Er ist in der Grabstätte der Familie Martius beigesetzt worden.

Prominentengräber Ernst von Possart

Der Japan- und Naturforscher Philipp Franz Balthasar von Siebold († 1866/Nr. 45) lebte von 1823 bis 1829 und von 1859 bis 1862 in dem damals von der Außenwelt isolierten Japan. Er gilt als Mittler zwischen der japanischen und europäischen Kultur und als Begründer der internationalen Japanforschung. 

Prominentengräber – Schauspiel und Musik.

Schauspieler, Bühnenleiter und Intendant des königlichen Hoftheaters war Ernst von Possart († 1921/ Nr. 50). Er war sehr vielseitig, ob auf der Bühne als Hamlet oder Mephisto, oder als Intendant bei Wagner-Werken und Mozart-Opern in musikalischer Zusammenarbeit mit Richard Strauss.

Prominentengräber - Clara Christen-Ziegler

Prominentengräber Franz von Kobell

Die Schauspielerin Clara Christen-Ziegler († 1909), verheiratet mit Hofschauspieler Adolf Christen († 1883/Nr. 54), war eine der besten Bühnendarstellerinnen ihrer Zeit. Aus einer von ihr gegründeten Stiftung entstand das Deutsche Theatermuseum.

Professor Franz von Kobell († 1882/Nr. 11) war Mineraloge an der Universität München. Kobell spielte Zitter und dichtete in bayerischer und kurpfälzer Mundart, da sein Vater im Gefolge von Kurfürst Karl Theodor von Mannheim nach München gekommen war. Sein beliebtestes bayerisches Volksstück mit großem Erfolg auf vielen Bühnen, in Film und Fernsehen ist die „Gschicht vom Brandner Kasper“.

Prominenentengräber Franz von Lachner
Franz von Lachner (Nr. 12)

Der Komponist und Dirigent Franz von Lachner († 1890) gehörte zum Freundeskreis um Franz Schubert und Moritz von Schwind und war in seiner Wiener Zeit mit Ludwig van Beethoven bekannt. Kaspar Ett († 1847/Nr. 39) war Hoforganist an der Michaelskirche und belebte die Chormusik aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und komponierte Kirchenmusik für katholische, griechisch-orthodoxe und jüdische Gottesdienste. Ebenfalls der Kirchenmusik widmete sich der Komponist, Kapellmeister und Chorleiter Joseph Hartmann Stunz († 1859). Er galt auch als Spezialist für die italiensche Oper.

Prominentengräber - Joseph Görres
Joseph Görres (Nr. 27)
Prominentengräber – Erfinder, Soziologen, Publizisten und Philologen.

Lorenz von Westenrieder († 1829/Nr. 37) war sehr vielseitig als Theologe, Pädagoge, Historiker und Publizist der Aufklärung. Genauso vielseitig war Franz Xaver von Baader († 1841/Nr. 24). Er war Arzt, Mineraloge und Bergbauingenieur. In München veröffentlichte er 1835 eine Schrift über die Lage des Proletariats und zählt damit zu den frühen Sozialreformern.

Joseph Görres († 1848) war einer der wichtigsten Publizisten seiner Zeit. Sein Wunsch war es, christlich inspirierte Demokratie in einem vereinten Deutschland zu schaffen.

Prominentengräber - Friedrich Wilhelm von Thiersch
Friedrich Wilhelm von Thiersch

Friedrich Wilhelm von Thiersch († 1860/Nr. 52) führte nach dem preußischen Vorbild Wilhelm von Humboldt die humanistische Bildung in Bayern ein und gründete das Philologische Institut.

Archivar Ernst von Destouches († 1916) übernahm 1863 im Alter von 19 Jahren das Stadtarchiv und die Münchner Stadtchronik seines Vaters Ulrich. Er gründete das Städtische Historische Museum München, das heutige Stadtmuseum, wo er ab 1873 als Konservator arbeitete. Außerdem verfasste Destouches zahlreiche Schriften zur Münchener Stadtgeschichte.

Prominentengräber Franz Xaver Gabelsberger
Franz Xaver Gabelsberger

Mundartforscher Johann Andreas Schmeller († 1852/Nr. 2) war Germanist und bayerischer Sprachforscher. Er ist der Pionier der modernen Mundartforschung in Deutschland und verfasste das vierbändige „Bayrische Wörterbuch“. Schmeller beschäftige sich mit über 20 Sprachen von Altenglisch bis Ungarisch.

Franz Xaver Gabelsberger († 1849/Nr. 13) war der Erfinder eines kursiven, grafischen Kurzschriftsystems, Gabelsberger-Kurzschrift, einem Vorläufers der heute noch gebräuchlichen Deutschen Einheitskurzschrift.

Aloisius Senefelder - Prominentengräber

Aloisius Senefelder († 1834/Nr. 6) war der Erfinder der Lithografie und fand heraus, das insbesondere der Solnhofener Plattenkalk aus dem Altmühltal sich für dieses Druckverfahren bestens eignet. Die Erstellung von Notenblättern im Steindruck war besser lesbar und kostete nur ein Fünftel des bis dahin verwendeten Kupferstichs.

Zum guten Schluss sehen wir den Grabstein von Franz Xaver Krenkl († 1860/Nr. 31), einem bayerischen Original. Er war ein Rennstallbesitzer, der mehr als zehn Mal das Oktoberfestrennen gewann, Pferdehändler und betrieb eine Lohnkutscherei für gut situierte Kunden. Bei einer Kutschfahrt durch den Englischen Garten überholte er trotz Verbot die Kutsche von Kronprinz Ludwig und rief ihm dabei zu: „Majestät, wea ko, dea ko!“. Der Ausruf ist heute noch in München geläufig.

Lageplan der Prominentengräber im Alten Südlichen Friedhof

ehemalige Friedhofskirche St. Stephan, München
Sonstige Sehenswürdigkeiten.

Den Friedhof begrenzt im Norden der Stephansplatz mit der ehemaligen frühbarocken Friedhofskirche St. Stephan, heute Filialkirche der ältesten Münchner Pfarrkirche Sankt Peter. 

Lapidarium auf dem Alten Südlichen Friedhof

Am Durchgang vom alten Teil in den „Campo Santo“ befindet sich links das Lapidarium, das besonders kostbare Skulpturen und Büsten berühmter Künstler unter seinem schützenden Dach vereint. Diese ehemalige Aussegnungshalle kann nur bei einer Führung besichtigt werden.

St.Anton, Kapuzinerstraße in München

Im Süden wird der Friedhof von der Kapuzinerstraße begrenzt. Auf der anderen Straßenseite steht die katholische Pfarrkirche St. Anton und das Kapuzinerkloster St. Anton mit dem Provinzialat der Deutschen Kapuzinerprovinz.

Service München – Prominentengräber:
Bahnfahrt ICE SuperSparpreis z.B. ab Berlin Hbf 2. Klasse ab 17,90 €, 1.Klasse einfach ab 26,90 €.
Ibis Hotel City Süd DZ mit Frühstück bei DERTOUR für 2 Nächte ab 182 €.

Living Hotel Prinzessin Elisabeth (350 m vom Alten Südlichen Friedhof) DZ mit Frühstück bei DERTOUR für 2 Nächte an 268 €.
MVV-Gruppenticket bis 5 Personen 15,60 €.
Direkte Metro-Busverbindung zwischen den Friedhöfen: Mauerkircherstr. in Bogenhausen (350 m) – Kapuzinerstraße mit Bus 58 / Gegenrichtung: Bus 68.
Tramverbindung Mauerkircherstr. in Bogenhausen (350 m) – Sendlinger Tor (400 m bis zum Stephansplatz) Tram 16.
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Tarifstand: November 2022. Diesen Beitrag auf YouTube ansehen: https://youtu.be/2PlsChwr09A

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